Menü

„Das UNIONHILFSWERK soll der beste soziale Träger in der Pflege werden“

Paul Weise ist seit November 2017 im UNIONHILFSWERK tätig. Angefangen hat er als Sozialarbeiter im Pflegewohnheim »Am Plänterwald«. Seit dem April leitet er nun das Pflegewohnheim »Dr. Günter Hesse« in Pankow. Paul Weise erzählt in seinem Beitrag, was er für das Haus, sein 50-köpfiges Team und für die Bewohner erreichen will.

Paul Weise, Einrichtungsleiter des Pflegewohnheims "Dr. Günter Hesse", hat große Pläne.

Leitbild und Taten passen zusammen

Ich arbeite gerne beim UNIONHILFSWERK. Hier passen Leitbild und Taten zusammen. Ich habe mich von Anfang an stark eingebracht, wollte aber noch mehr gestalten. Ich freue mich, dass ich dazu die Möglichkeit erhalten habe. Das UNIONHILFSWERK soll der beste soziale Träger in der Pflege werden. An diesem langfristigen Ziel arbeiten meine Mitarbeiter und ich jeden Tag.

Veränderungen – gut für das Team und die Bewohner

Auch wenn es manchmal schwerfällt, gehören Veränderungen dazu, um dieses Ziel zu erreichen. Dabei ist es mir wichtig, alle miteinzubeziehen und die Kompetenz und Erfahrung des Teams anzuerkennen. Dank der Mithilfe des Kollegiums hat sich bereits viel getan. So haben wir beispielsweise auf jeder Etage ein Dienstzimmer eingerichtet. Die Mitarbeiter haben dadurch kürzere Wege und die Bewohner sowie deren Angehörige immer eine Ansprechperson.

Außerdem stellt in der Zwischenzeit die Apotheke die Medikamente bereit. Darüber hinaus befinden sich auf jeder Station zwei PCs mit der Pflegedokumentationssoftware »DAN«. Dadurch gelang es, die Dokumentation zu vereinfachen sowie die Information und die Kommunikation zu verbessern. Wir haben auch die Dienstzeiten angepasst – der Zwischendienst fiel weg – und das Personal den Diensten neu zugeordnet. So können wir ein modernes Pflegeverständnis entwickeln und die individuellen Bedürfnisse der Bewohner besser berücksichtigen, z.B. wann die Körperpflege erfolgen oder wann und wo die Mahlzeit eingenommen werden soll.

Veränderungen sind gut angekommen

Die bisherigen Veränderungen sind bei den Mitarbeitern überraschend gut angekommen. Ich warte immer noch auf den großen Knall. Weitere Veränderungen folgen, beispielsweise die Modernisierung der dritten Etage. Wir wollen aber erst eine konzeptionelle Entscheidung treffen, was dort geschehen soll. Sinnvoll wäre es, wenn sich unser Haus spezialisieren würde, beispielsweise für Menschen, die aufgrund einer starken Hirnschädigung nur sehr begrenzte Möglichkeiten haben zu kommunizieren, sogenannte Apalliker. Auch die Betreuung von jungen Pflegebedürftigen ist ein Thema. Hier gibt es ebenfalls Bedarf.

Schuldzuweisungen helfen nicht weiter

Mir ist klar, dass Ungewohntes und Stress Fehler verursachen können. Ich komme selber aus der Praxis. Daher weiß ich, dass es manchmal Entscheidungen gibt, die nicht optimal, aber in der Situation funktionsfähig sind. Schuldzuweisungen helfen nicht weiter, sondern wir besprechen gemeinsam, wie zukünftig Fehler vermieden werden können bzw. besser reagiert werden kann.

Mitarbeiter sollen gerne zur Arbeit kommen

Ich möchte, dass die Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen. Das liegt mir sehr am Herzen. Dazu gehören auch ein pünktliches Dienstende und die Gewissheit, dass Aufgaben auch dann erledigt werden, wenn andere Dienst haben. Mittelfristig soll deshalb der Einsatz von externen Kräften so gering wie möglich gehalten werden. Damit das gelingt, ist natürlich weiteres Personal nötig. Dass sich Mitarbeiter einbringen, zahlt sich auch hier aus: Sie ermutigen Familienmitglieder, sich zu bewerben. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Ihr Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte füllen Sie alle mit einem * markierten Felder aus. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Um Ihren Kommentar bearbeiten und veröffentlichen zu können, speichern wir die von Ihnen übermittelten Daten. Dafür benötigen wir Ihre Einwilligung. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Datenschutzerklärung.

Auch interessant

Das könnte Sie auch interessieren