Eine gemeinsame Haltung sichtbar machen
„Wir sind Wegbegleiter*innen“ beschreibt seit Jahren, was uns als Organisation verbindet. Es geht dabei nicht nur um konkrete Angebote, sondern um eine Haltung im Umgang miteinander und mit den Menschen, die wir unterstützen.
Im vergangenen Jahr haben wir uns intensiv mit unserer Marke und unseren Werten auseinandergesetzt. Daraus ist der Wunsch entstanden, diese Haltung auch nach außen klarer zu zeigen und verständlicher zu machen.
Denn das Unionhilfswerk ist groß und vielfältig: Über 3.000 Mitarbeitende und rund 2.000 freiwillig und ehrenamtlich Engagierte begleiten jeden Tag mehrere Tausend Menschen in Berlin. Unsere Arbeit und diese Vielfalt werden in der öffentlichen Wahrnehmung bislang nur zum Teil sichtbar.
Warum mehr Sichtbarkeit wichtig ist
Unsere Arbeit ist gesellschaftlich relevant, wird aber oft erst dann wahrgenommen, wenn man selbst oder jemand im eigenen Umfeld Unterstützung braucht. Gleichzeitig stehen wir – wie viele Träger im sozialen Bereich – vor der Herausforderung, ausreichend Fachkräfte zu gewinnen und Menschen für ein Engagement zu begeistern.
Soziale Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Sie sorgt dafür, dass Menschen Unterstützung bekommen, wenn sie sie brauchen, dass Teilhabe möglich bleibt und dass soziale Strukturen stabil bleiben. Gleichzeitig steht sie zunehmend unter Druck – etwa durch steigende Bedarfe, knapper werdende finanzielle Ressourcen und den Mangel an Fachkräften.
Damit verbunden ist auch die Frage der Wertschätzung: Die Arbeit unserer Mitarbeitenden erfordert ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Engagement – und verdient es, stärker gesehen und anerkannt zu werden, sowohl im Alltag als auch in der öffentlichen Wahrnehmung.
Mehr Sichtbarkeit kann dazu beitragen, neue Kolleg*innen anzusprechen, Interesse an freiwilligem Engagement zu wecken und insgesamt ein besseres Verständnis für soziale Arbeit zu schaffen.
Unterstützung durch bekannte Persönlichkeiten
Teil unserer Kampagne sind drei Persönlichkeiten, die vielen Menschen in Berlin bekannt sind: Ulli Zelle, Leah Weigand und Fabian Reese. Sie machen deutlich, was es für sie bedeutet, andere Menschen zu begleiten oder unterstützt zu werden. Alle drei sagen „Ich bin Wegbegleiter*in“ und durch ihre Bekanntheit erreichen die Inhalte auch Menschen, die bislang wenig Berührungspunkte mit unserer Arbeit hatten. Gleichzeitig helfen sie dabei, die Themen der Kampagne in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen.
Präsenz im Berliner Alltag
Die Motive der Kampagne sind bewusst im Alltag der Stadt platziert. Sie begegnen Menschen auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder unterwegs durch Berlin. Für einige ist es vielleicht der erste Kontakt mit dem Unionhilfswerk, andere erkennen Angebote wieder, denen sie bereits begegnet sind.
Einladung zum Mitmachen
Wer sich für unsere Arbeit interessiert und ebenfalls Wege begleiten und Menschen unterstützen möchte, findet viele Möglichkeiten, sich einzubringen: als Mitarbeitende*r, im freiwilligen Engagement oder als Unterstützer*in. Wir sind Wegbegleiter*innen – und Sie, liebe Leserinnen und Leser. Haben Sie auch Lust, Gutes zu tun? Hier erfahren Sie mehr: www.unionhilfswerk.de/wegbegleiter














