Aus einer Idee wird ein reales Projekt
Die Idee hinter dem Bus: Beschäftigte und Fachkräfte der USE arbeiten mit Grundschüler*innen im und vor dem Bus zusammen. Sie zeigen den jungen Menschen, wie man Pesto herstellt, einen Beutel bedruckt oder Blumen bindet. So werden die Schüler*innen ganz selbstverständlich und erlebbar an das Thema Inklusion herangeführt. Die Werkstattbeschäftigten können wiederum ihr Wissen und ihre Kompetenz weitergeben.
So ein Bus kostet natürlich. Deswegen beantragte man Fördermittel und konnte damit Ende letzten Jahres einen Personenbus von der Deutschen Bahn kaufen und startete mit den Umbaumaßnahmen.
Der Omnibus wird umgestaltet
Damit der Personenbus für das Projekt genutzt werden kann, musste er aus- und umgebaut werden. Natürlich von Beschäftigten und Fachkräften aus verschiedenen Gewerken der USE: So wurden die Sitze entfernt, um Platz für die neuen Holzkonstruktionen zu schaffen. Diese beinhalten Arbeitsflächen, eine Küchenzeile und Stauraum für das Material, die für die Projektarbeit an den Schulen oder bei anderen Einrichtungen und Organisationen benötigt werden. Entworfen wurde das Businterieur von Ruben Lagies, Architekt und Fachkraft für Maßnahmen an der USE. Zu guter Letzt erhielt der Bus noch einen neuen „Außenanstrich“. Nun leuchtet er in strahlenden Regenbogenfarben und macht neugierig, wenn er durch Berlins Straßen rollt.
Wie sieht ein Projekttag an der Schule aus?
Der Auftakt für das Omnibusprojekt fand im Juni an zwei Kreuzberger Grundschulen statt. Während der Projektwochen war die USE mit den Gewerken Gastronomie und Floristik vor Ort. Nach einer Kennenlernrunde bereiteten die Beschäftigten und Fachkräfte der USE zusammen mit den Schüler*innen selbstgemachte Nudeln mit Pesto zu. Mit einem frisch zubereiteten Smoothie wurden diese im Anschluss gemeinsam verputzt. An anderen Projekttagen wurden Blumengestecke miteinander angefertigt.
Ziel des Projekts
Neben dem gemeinsamen Arbeiten soll das Thema Inklusion zusätzlich mit pädagogischen Spielen zum gegenseitigen „Beschnuppern“ während der Kennenlernrunde umgesetzt werden. „Sie sollen zeigen, dass, egal wie unterschiedlich wir alle sind, wir trotzdem sehr viel gemeinsam haben“, sagt Projektleiterin Laura-Isabell Loths. Durch das Miteinander von Schüler*innen und Beschäftigten will man für Toleranz, Diversität und Inklusion sensibilisieren, sodass Hürden und Berührungsängste gar nicht erst aufgebaut werden können.
Wie könnte sich das Projekt in der Zukunft weiterentwickeln?
Perspektivisch ist geplant, Projekte an Förderschulen durchzuführen, um den Schüler*innen zu zeigen, dass es nach dem Schulabschluss die Möglichkeit gibt, in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Neben den Grundschulen sollen ähnliche Projekte auch bei Unternehmen stattfinden, um zum Beispiel Kooperationen für ausgelagerte Arbeitsplätze zu schaffen.
Da der Bus sehr vielfältig genutzt werden kann, könnte er in ferner Zukunft ebenfalls bei Messen oder Veranstaltungen zum Einsatz kommen. Zudem besteht die Option, das Angebot an Projekten auszuweiten.
Es bleibt also weiterhin spannend!





















Ein sehr gutes und somit Öffentlichkeitwirksames Projekt!
Die Idee mit dem BUS genial und es acht rieseigen Spaß mit den Kids.
Zu sehen das Kinder null Berührungsängste haben, ist unbezahlbar.
Ich durfte dabei sein.