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Einsatz für andere

„Wenn ich was tun kann, dann mach ich das auch!“, sagt Helmut Herold voller Leidenschaft und man glaubt ihm das sofort. Denn Herold ist nicht nur ein engagierter Journalist, sondern auch ein Mann, für den gesellschaftliches Engagement selbstverständlich ist.

Helmut Herold mit seiner Kollegin Heike Kersten in den Redaktionsräumen der Berliner Woche

Von seinem Büro in der Berliner Wilhelmstrasse steuert er ein gutes Dutzend Journalisten, die aus den Berliner Bezirken berichten. Sie sind immer nah an den lokalen Themen dran, wissen, was die Menschen bewegt. Herold ist Chefredakteur der „Berliner Woche“, eine Zeitung, die wöchentlich an die Berliner Haushalte kostenlos ausgeliefert wird. Ein Anzeigenblatt mit redaktionellen Texten. Viele Jahre arbeitete Herold als Reporter für die Berliner Morgenpost. Er kennt die Stadt wie kaum ein anderer. „Wir haben mit der Berliner Woche eine Auflage von 1,48 Millionen“, erzählt Herold stolz und verweist darauf, dass es 30 lokale Ausgaben gibt. Der Leser in Köpenick will nicht unbedingt wissen, was in Spandau los ist aber was bei ihm um die Ecke passiert, das interessiert. Allein für den einwohnerstarken Bezirk Neukölln gibt es drei unterschiedliche Ausgaben. Die Reporter arbeiten freiberuflich und sind ganz nah dran an den Themen ihrer Bezirke und Ortsteile.

Mehr Öffentlichkeit für die freiwillig Engagierten

Herold steuert die Berichterstattung mit seinem Team vom Redaktionssitz in der Wilhelmstraße gleich neben der Parteizentrale der SPD. „Verlässlich, engagiert und frisch“, das ist das Leitbild der Berliner Woche und , so betont Herold, „ wir wollen die Menschen immer wieder mit neuen Ideen überraschen. Die Leser haben das Bedürfnis nach lokaler Information.“

Eine neue Idee war 2011 auch die Einführung der Seite über das Engagement von Freiwilligen. Jede Woche werden Menschen vorgestellt, die sich für andere einsetzen. „Wir wollen für die Engagierten eine Öffentlichkeit herstellen. Es ist nichts, was Schlagzeilen produziert, aber, wenn man dann die Leute kennenlernt, wärmt es das Herz“, erzählt Herold und man spürt wie stolz er darauf ist, dass seine Reporter immer wieder die Geschichten entdecken, die anderen Mut machen und an vielen Orten der Großstadt Berlin stattfinden. „Es ist ein Wohlfühlen im Kleinen“, sagt Herold.

Die Berliner Woche räumt Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten, auch Anzeigenplatz ein, damit sie für die Freiwilligenarbeit kostenfrei werben können. Auch für das UNIONHILFSWERK ist das wichtig, denn immer wieder werden Helferinnen und Helfer gebraucht. „Ich freue mich immer, wenn mir die Organisationen sagen, dass sich auf eine Anzeige mehrere Dutzend Menschen gemeldet haben“, erzählt Herold und berichtet von einem freiwilligen Helfer, der über die Berliner Woche gefunden wurde und später sogar beim Bundespräsidenten eingeladen war. Jeden Mittwoch wird die „Berliner Woche“ an die Berliner Haushalte verteilt und jeden Mittwoch kann man eine neue Geschichte über die Helfer und ihre Arbeit lesen. „Berlin engagiert sich“, davon ist Herold überzeugt.

Nach langjährigem Einsatz wird Helmut Herold bald in den verdienten (Un-)Ruhestand geben. Wir danken ihm ganz herzlich für seinen Einsatz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt!

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