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Neuer Vertrauensmann im Zuverdienst

Ellen Brüggemann ist Ergotherapeutin im UNIONHILFSWERK und brachte Anfang des Jahres ihren Welpen Ole mit zur Arbeit. Sie erzählt, wie der Vierbeiner die Zuverdienstwerkstatt in Neukölln seitdem auf den Kopf stellt.

Hund Ole - hier mit einer Beschäftigten aus der Zuverdienstwerkstatt Neukölln - genießt die Streicheleinheiten.

Seit Anfang Februar 2018 ist mein Hund Ole ein neuer und wichtiger Bestandteil im Team der Zuverdienstwerkstatt des UNIONHILFSWERK in Neukölln. Ole ist ein Golden Doodle, eine Mischung aus Golden Retriever und Pudel. Mit seiner freundlichen, aufgeschlossenen und neugierigen Art tut der sechs Monate alte Junghund den Beschäftigten und dem Anleiter-Team der Zuverdienst Werkstatt durch seine bloße Anwesenheit gut.

Ole sorgt für weniger Stress

Ole begegnet allen Menschen aufgeschlossen, wertfrei und überaus neugierig. Kollegin Barbara aus der Beschäftigungstagesstätte Neukölln begrüßte uns neulich mit den Worten „Da kommt ja der Gute-Laune-Hund!“.  Studien zufolge sinkt der Blutdruck eines Menschen nachweislich, wenn er einen Hund streichelt. Die vermehrte Ausschüttung eines Wohlfühl-Hormons beim Anblick der treuen Hundeaugen kann Ängste und Stress enorm reduzieren, sowie Bindungen und soziale Kontakte stabilisieren.

Auch die Beschäftigten lieben Ole

Die Beschäftigte K. Stombrowski sagt über Ole, dass sich ihre Laune schlagartig verbessert, wenn sie dem Tier begegnet und sie durch ihn von den Schwierigkeiten des Alltags abgelenkt sei: „Mit seinem flauschigen Fell begegnet er mir ungefiltert und mit authentischer Freude.“, sagt die 35-jährige. „Was er mit mir macht ist zwar nicht kompliziert, aber wesentlich.“

Frau Kerstin Hirsemann, seit ca. 17 Jahren im Zuverdienst beschäftigt, strahlt, wenn sie den Hund sieht: „Oles Ausstrahlung ist faszinierend. Seine lockere und tollpatschige Art entspannt mich. Der Hund strahlt aus, er sei für uns da, wenn es uns nicht gut geht.“

Als die Beschäftigten informiert wurden, dass demnächst im Team neue Mitarbeitersprecher gewählt werden sollen, wurde von einigen direkt der Hund Ole vorgeschlagen. Auch das Anleiter-Team möchte sich die tierische Unterstützung im Büro nicht mehr nehmen lassen und protestiert, wenn der Hund mit dem kranken Herrchen mal zu Hause bleibt.

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