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“Unionhilfswerker”: Gvantsa Schneider

Kennen Sie eigentlich die Kollegen von nebenan, aus anderen Abteilungen oder Standorten? Bei 130 Einrichtungen und Projekten, verstreut in ganz Berlin, fast unmöglich! In der Reihe "Unionhilfswerker" stellen wir Ihnen deshalb regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor - zugegeben mit etwas ungewöhnlichen Fragen. Die perfekte Basis für einen Plausch beim nächsten Sommerfest!

Gvantsa Schneider im Interview
Gvantsa Schneider ist stellvertretende Leiterin der Flüchtlingsunterkunft in der Konrad-Wolf-Straße in Lichtenberg.

Name: Gvantsa Schneider

Alter: 32

Beruf: studierte Sozialarbeiterin und stellvertretende Leitung der Flüchtlingsunterkunft Konrad-Wolf-Straße

Was genau machen Sie da?

Ich bin verantwortlich für die Strukturierung und Anleitung des Sozialteams und der Kinderbetreuung, kümmere mich um das Personalmanagement und Projekt-/Vernetzungsarbeit und natürlich um die Sozialarbeit mit den BewohnerInnen.

Was mögen Sie am liebsten an Ihrem Beruf?

Ich mag es mit Menschen zu arbeiten, das Zwischenmenschliche im Umgang mit den BewohnerInnen und MitarbeiterInnen und die Arbeit im Team sind mir dabei am Wichtigsten.

Was wollten Sie werden als Sie klein waren?

Als ich klein war wollte ich immer Polizistin werden, da diese für Gerechtigkeit sorgen.

Was ist das Schrägste, was Ihnen bisher in Ihrem Berufsleben passiert ist?

Beim Firmenlauf letztes Jahr bin ich völlig außer Puste ins Ziel gekommen. Ich war knallrot im Gesicht und habe nach Luft geschnappt. Meine Mitläufer (Team und ein paar Bewohner) haben sich erschrocken und dachten, ich würde gleich umkippen.

Welche Tätigkeit beherrschen Sie neben dem Job so gut, dass man Sie dafür bezahlen würde?

Georgisch-Deutsch dolmetschen kann ich sehr gut. Aber ich kann auch sehr gut organisieren und könnte Veranstaltungs- und Eventmanagement machen. Viel Spaß hätte ich bestimmt als Hochzeitsplanerin.

Am Wochenende mache ich am liebsten…?

Mit anderen zusammen etwas unternehmen: Tanzen gehen, Ausflüge innerhalb Berlins und nach Brandenburg und die multikulturelle Küche Berlins genießen.

Was ist Ihr Lieblingsplatz/-ort?

In Berlin liebe ich den Schlosspark Charlottenburg sehr, v.a. den hinteren Teil; in Georgien zieht es mich in die Kaukasischen Berge und in Athen auf den Berg Lycabettus, von dem Sie eine tolle Aussicht auf die Stadt haben.

Auf welchen Luxus könnten Sie verzichten?

Ich brauche kein eigenes Auto

Sie dürfen drei Gegenstände mit auf eine einsame Insel nehmen. Welche wären das?

Ein Fotoalbum mit den Menschen, die ich liebe, ein Messer und ein Kommunikationsgerät wie Handy oder Funkgerät.

Wenn Sie eine Zeitmaschine hätten, zu welcher Zeit hätten Sie gern gelebt?

In den goldenen 20ern in Berlin. In dieser Zeit nach dem Krieg haben die Menschen exzessiv gelebt, es gab viel Glamour, Spaß, Theater und eine rege intellektuelle Auseinandersetzung.

Was sollte jeder Mensch einmal im Leben getan haben?

Jeder Mensch sollte in mindestens ein anderes Land gereist sein und eine ganz andere Kultur und Tradition kennengelernt haben.

Welche Superkraft hätten Sie gern: Unsichtbar sein können, Gedanken lesen oder fliegen?

Fliegen. Dann könnte ich um die Welt fliegen und alles kennen lernen.

Zum Schluss: Wen möchten Sie bei der Gelegenheit grüßen?

Das Team in der Konrad-Wolf-Straße.

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