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Arbeitsalltag: Voll im Stress?

Sie jonglieren Familie, Arbeit und Privatleben – und am Ende des Tages bleibt dabei dann keine Zeit für Sie selbst. Damit sind Sie nicht allein: Mindestens jeder dritte Deutsche leidet laut Studien unter Stress am Arbeitsplatz.

Illustration zeigt eine Frau, die gestreßt ist.
Stress wird im Alltag für viele zur Belastungsprobe.

„Keine Zeit, ich bin total im Stress!“  – Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Wussten wir es doch! Denn für die meisten von uns ist Stress etwas ganz alltägliches und in Deutschland mittlerweile zur echten Volkskrankheit geworden. Schuld daran sind oft zu hohe Ansprüche an uns selbst: Auf der Suche nach der perfekten Work-Life-Balance versuchen wir ständig, Privates und Berufliches unter einen Hut zu bringen. Das Privatleben allein ist dabei oft schon Stressfaktor genug. Familie, Freunde, Haushalt und Hobbys – all das kostet jede Menge Zeit. Im Berufsleben erwartet uns dann ein Arbeitsalltag, der oft komplett durchgetaktet ist. Häufig können wir das Geforderte dann nur durch Multitasking und Überstunden leisten, im Zweifel wird auch mal die Pause ausgelassen.

Stress macht krank

Klar ist: Gelegentlicher Stress ist sowohl im Privaten als auch am Arbeitsplatz normal und lässt sich manchmal auch einfach nicht vermeiden. Das kann sich sogar positiv auswirken. Wir sind aufmerksamer, die Motivation steigt und wir entwickeln geradezu übermenschliche Fähigkeiten. Sobald der Stress aber zum Dauerzustand wird, reagieren wir anders darauf. Verspannungen, Kopf- und Rückenschmerzen oder Schlafstörungen: Zu viel Stress macht unseren Körper krank. Unser Immunsystem funktioniert eingeschränkt, der Blutdruck steigt und es kann zu Magenproblemen kommen. Psychische Folgen sind oft unterschwellig zu bemerken: Wir sind leicht reizbar und angespannt, können uns nicht konzentrieren oder schlafen schlecht. Bei anhaltendem Stress drohen handfeste psychische Erkrankungen wie Depressionen oder das gefürchtete Burn-Out. Damit es gar nicht so weit kommt, ist es also in jedem Fall wichtig, Stress rechtzeitig entgegenzutreten.

Stress-Prävention beim UNIONHILFSWERK

Auch das UNIONHILFSWERK versucht, dem Stress bei Mitarbeitern entgegenzuwirken.  So hat sich das Betriebliche Gesundheitsmanagement das Thema  „psychische Gesundheit“ auf die Fahne geschrieben. In den vergangenen Jahren wurden beispielsweise Teamgesundheitstage angeboten, bei denen nachhaltig der Teamzusammenhalt gefördert werden sollte. In einigen Fachbereich gab es auch bereits Fortbildungen zur Stressbewältigung. Eine Arbeitsgruppe der Sozialeinrichtungen erarbeitet aktuell Möglichkeiten, um Stress bei Mitarbeitern rechtzeitig erkennen zu können. Passgenau werden entsprechende  Maßnahmen entwickelt,  so ist zum Beispiel ein Projekt zum Thema Führungskräfte-Feedback in Planung.

10 Tipps gegen Stress

Aber auch im Berufsalltag können Sie übermäßigem Stress mit einfachen Mitteln den Kampf ansagen. Hier haben wir unsere Top 10 Tipps gegen Stress am Arbeitsplatz für Sie zusammengestellt.

 

Wie gestresst sind Sie eigentlich? Machen Sie den Stress-Test der Techniker Krankenkasse!

 

 

 

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