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Bewegend in Dänemark: Berlin*innen beim inklusiven Sommercamp – Begegnungen mit bleibendem Nachklang in Berlin

50 Berliner*innen hatten im Sommer eine intensive Zeit im dänischen Randers. Unter dem Motto „Bewegung und Begegnung“ hatte der Verein Social Inclusion Berlin e.V. zu einer pädagogischen Gruppenfahrt eingeladen. Sozial benachteiligte Menschen, die akut von Wohnungslosigkeit, Suchterkrankungen oder psychischen Beeinträchtigungen betroffen sind, konnten am SommerCamp in Randers/Dänemark teilnehmen.

Die begeisterten Berliner*innen haben das Camp sehr genossen – im nächsten Jahr wieder?

„Bewegung und Begegnung“ – und Empowerment!

Diese Aktion war die Fortsetzung der dänischen „Social Inclusion Games“, einer Olympiade für wohnungslose Menschen. Mehr als 1.000 Menschen nahmen an dem SommerCamp teil. Organisiert von der dänischen Organisation, Landsforeningen af Væresteder (LVS), mit staatlicher und privater Förderung sowie einem finanziellen Eigenanteil gab es für die zeltenden Teilnehmenden ein dichtes Programm aus Sport- und Kulturangeboten.

Teilnehmende und Betreuende von 7 Berliner Trägerorganisationen reisten gemeinsam mit dem Bus nach Randers. Auch eine Klientin des Unionhilfswerks und Chiara Polacchini, Co-Leitung des Unionhilfswerk-Freiwilligenmanagements und Projektkoordinatorin des Social Inclusion Berlin e.V., zählten zur Reisegruppe. Die 50 Berliner*innen waren die einzigen ausländischen Gäste – was sie manchmal sprachlich sehr herausforderte.

Wind und Wetter – eine der Herausforderungen

Herausfordernd war anfangs auch das Wetter – und in den Zelten fast hautnah erfahrbar: an den ersten Tagen war es kalt, regnerisch und windig: Ein Pavillon wurde am zweiten Tag vom starken Wind weggeweht und komplett zerrissen.

Schmackhaftes Essen, Kreativ-Workshops und vor allem auch täglich verschiedenste Sportaktivitäten mit vielen Erfolgen beim Team Berlin – es brachte 16 Pokale mit nach Hause – trugen dazu bei, dass die anfänglichen Widrigkeiten und Anstrengungen schnell vergessen waren. Die Teilnehmenden waren glücklich und dankbar dafür, dass sie für die Reisen ausgewählt worden waren.
Auch der Tagesausflug zu einem großen Freizeitpark bei bestem Wetter war ein Highlight –  für einige Teilnehmende war es der erste Besuch in einem Freizeitpark. Viele aus der Gruppe fragten, ob es im nächsten Jahr die Fortsetzung der Aktion geben würde.

Selbst organisiert – Nachtreffen in Berlin

Kurz nach der Rückkehr trafen sich viele aus der Gruppe ohne Betreuende beim inklusiven Strandtag im Strandbad Plötzensee, wo sie viel Spaß beim Schwimmen, Beachvolleyball und Tanzen hatten. Der „Spirit of the Game“ der Reise nach Dänemark hielt und hält auch in Berlin an – und verbreitet sich weiter. Neue Freundschaften sind entstanden, es gibt eine eigene WhatsApp-Gruppe und weitere Verabredungen für Treffen – die Menschen sind initiativ. Für den Verein Social Inclusion Berlin e.V. ist damit ein großes Ziel erreicht: Benachteiligte Menschen zu empowern!

Zu den nächsten Zielen des Vereins gehört es, dass die Teilnehmenden der Reise nach Dänemark als Multiplikator*innen in ihren Einrichtungen wirken und bei den monatlichen Training-Treffs (ab Oktober im F1 – Dein Stadtteilzentrum im Kiez) sogar mehr Besucher*innen kommen.

 

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