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Willkommenskultur im UNIONHILFSWERK

Im Januar berichteten wir über die neuen Mitarbeiter aus Albanien, die unsere pflegerischen Einrichtungen unterstützen. Diesen und auch allen anderen neuen Mitarbeitern soll der Einstieg möglichst leicht gemacht werden. Dafür schulen wir Kolleginnen und Kollegen der ambulanten und stationären Fachbereiche zu Ankommenspaten.

Zwei Frauen nehmen an einem Seminar teil und sitzen in einem Stuhlkreis mit weiteren Teilnehmerinnen
Mariola Skop und Kersten Grönert (v.r.) mit weiteren Kolleginnen beim Workshop für die Ankommenspaten

„Ich weiß noch, wie verloren ich mich fühlte, als ich vor 30 Jahren alleine nach Deutschland kam“ berichtet Mariola Skop. Sie ist eine von 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der aktuellen Ankommenspaten-Schulung und möchte dabei helfen, dass neue Kolleginnen und Kollegen sich nicht verloren, sondern gut begleitet fühlen.

Seit Herbst 2016 werden in unseren pflegerischen Gesellschaften, der Ambulanten Dienste gGmbH und der Senioren-Einrichtungen gGmbH, mindestens einmal jährlich Ankommenspaten ausgebildet. Geleitet von dem Beratungs- und Coaching-Team Erbe-Coaching werden alle in der Pflege tätigen und interdisziplinär beteiligten Personengruppen an vier Tagen geschult. Auch beinahe alle Leitungskräfte haben inzwischen die Module der Ankommenspaten-Workshops besucht.

Mariola Skop ist, genau wie ihre Kollegin Kerstin Grönert, von den beiden Dozenten begeistert. „Ralf-René Gottschalk und Swen Erbe erarbeiten mit uns gemeinsam Vorschläge und Strategien für eine gute Willkommenskultur. In Gruppenarbeiten wachsen die Ideen, wir sprechen über Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten“, so Kerstin Grönert aus dem Pflegewohnheim „Am Kreuzberg“.

Ankommenspaten im Alltag der Ambulanten Dienste und Pflegewohnheime

Die Leitungskräfte benennen den Ankommenspaten für einen neuen Mitarbeiter und vereinbaren mit ihm einen Treffpunkt für den ersten Arbeitstag. So soll der neue Mitarbeiter sich willkommen geheißen und gut begleitet fühlen. Der Pate unterstützt das Ankommen im UNIONHILFSWERK und steht als Ansprechpartner zur Verfügung. Er stellt auch die Schnittstelle zu Kollegen, Leitungskräften und der Verwaltung dar. Regelmäßiger Kontakt und Austausch helfen dabei, Fragen zu klären und Unsicherheiten zu reflektieren.
Die fachliche Einarbeitung übernimmt der Ankommenspate nicht. Diese findet nach den üblichen Qualitätsstandards im Team statt.

Auch eine Vernetzung zwischen den Ankommenspaten ist wichtig. So können im Austausch Prozesse kontinuierlich verbessert werden. Alle tragen gemeinsam dazu bei, dass neue Mitarbeiter einen guten Start haben und sich zu selbstsicheren, qualifizierten Kollegen entwickeln können – egal, ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

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