Monthly Archives: Oktober 2022

Gesundheits- und Karrieretage: #inbalance bleiben

Die Gesundheits- und Karrieretage wurden im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unionhilfswerks angeboten. Unser Ziel war es, unsere Kolleg*innen anzuregen, etwas Gutes für ihr körperliches und mentales Wohlbefinden zu tun, Methoden zur Aufrechterhaltung der Gesundheit kennenzulernen und Input zu erhalten, wie sie aus herausfordernden Situationen Kraft und Motivation schöpfen können.

Wir alle arbeiten für Menschen. Einen Großteil unserer Arbeitszeit verbringen wir damit, etwas für andere zu tun. Für unsere Kund*innen und Patient*innen, für Kinder und Bewohner*innen, für Klientinnen und Klienten … und nach Feierabend dann für unsere Familie, Freunde oder im Ehrenamt! Wen wundert es dann, wenn wir manchmal eine zentrale und wichtige Person vergessen: UNS SELBST!

Wir wollten das Thema in Erinnerung rufen und Anregungen für Eigeninitiative geben. Diesmal ging es speziell um die Themen Stressreduktion und Resilienz – so entstand auch der Titel #inbalance bleiben!

Zusätzlich gab es Informationen über Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Unionhilfswerk und Karrieremöglichkeiten in den einzelnen Fachbereichen sowie über Mitarbeiter*innen-Vorteile. Eine Stellenbörse rundete das Angebot ab. Zudem boten die Veranstaltungstage in Präsenz zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch.

Vernetzung im Unternehmensverbund

Bereits im Mai 2022 fand die Gesundheitswoche #usebewegt statt. Dies war ein Projekt der Tochtergesellschaft USE gGmbH und wurde auf Grund einer zuvor durchgeführten Mitarbeiterbefragung des #gesundbleiben-Teams durchgeführt. Unsere Kolleg*innen wünschten sich mehr Angebote aus dem Bereich Bewegung und so ging es im Mai 2022 eine Woche lang um genau dieses Thema. Ein weiterer Gesundheitstag zum Thema Stressreduktion und Resilienz für Herbst war bereits eingeplant.

Auf Grund der stärkeren Vernetzung der beiden parallel agierenden Koordinierungsstellen für Betriebliches Gesundheitsmanagement in der USE und in der Stiftung Unionhilfswerk Berlin entstand die Idee, erstmals eine gemeinsame Gesundheitsaktion zu starten.

Mit Unterstützung aus vielen Bereichen, beispielsweise aus der Unternehmenskommunikation, dem Personalmarketing,  der USE-Mediengestaltung, dem Team #gesundbleiben, der USE-Druckerein und der Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartner*innen konnten wir am Ende ein tolles, abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen. Und natürlich konnten wir auch auf bereits vorhandenes zurückgreifen. So fanden unter anderem unsere #gesundbleiben-Sticker mit neuen Sprüchen zum Thema #inbalance-bleiben wieder Verwendung!

Möglichst viele Mitarbeiter*innen sollten mitmachen können

Besonders wichtig war uns, möglichst viele Mitarbeiter*innen zu erreichen. Das ist in unserem Bereich eine besondere Herausforderung. Nicht jedem ist es möglich, solch ein Angebot während der Arbeitszeit wahrzunehmen. In vielen Bereichen sind unsere Mitarbeiter*innen unabkömmlich, die betreuten Menschen können beispielsweise nicht allein gelassen werden. Daher haben wir uns ein Programm überlegt, das sowohl die Möglichkeit bot, Angebote an zwei Tagen in Präsenz zu nutzen, als auch ein großes Portfolio an Online-Workshops.

Jeden Tag fanden 3 Vorträge und Workshops mit Expert*innen zu unterschiedlichen Themen statt. Von Atemübungen über Persönlichkeitsentwicklung, von Resilienz bis hin zu Yoga – die Vorträge waren bunt gemischt. Im Vordergrund stand immer der praktische Bezug zum Alltag. Wir wünschten uns nachhaltigen Input, den die Mitarbeiter*innen möglichst gut in ihr Leben integrieren können sollten.

Mitmach-Aktionen, Vorträge und Workshops zum Thema Gesundheit

An den Präsenztagen im Dienstleistungs.Campus in der Schwiebusser Straße und am Standort Wassersportallee der USE erwartete die Besucher*innen eine Vielzahl von Angeboten, darunter Messungen der Herzkraft und des Herz-Belastungsniveaus, thematische Beratungen, Entspannungstrainings, Vorträge und Workshops, Mitmachaktionen sowie gesunde Snacks und jede Menge Spaß.

Die Rückmeldungen zu diesem Angebot waren durchweg positiv. Viele Kolleg*innen kamen beschwingt, entspannt oder erstaunt aus den Vorträgen oder von der Massage-Liege. Auch die Online-Formate kamen gut an.
Und… für alle Mitarbeiter*innen wird es in den kommenden Wochen noch eine kleine Überraschung geben. Seien Sie gespannt ☺

 

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen ist uns wichtig

Auch für 2023 werden wir wieder Gesundheitsaktionen auf die Beine stellen. Bei der Themenauswahl richten wir uns einerseits danach, was unseren Geschäftsführer*innen thematisch auf dem Herzen liegt. Andererseits fließen die Rückmeldungen der Mitarbeiter*innen und die Umfrage-Ergebnisse unserer Befragungen in die Planung künftiger Aktivitäten ein.
Aktuell sind wir noch mit der Auswertung der eingegangenen Antworten zur Bewegungsumfrage beschäftigt. Damit entschieden werden kann, welche Bewegungsangebote es künftig in unserem Unternehmensverbund gibt.

„Wir alle sind Familien“ – über die Vielfalt der Familien

Auf ihrem Blog schreiben Sie für Erwachsene – was hat Sie dazu bewogen, ein Kinderbuch zu schreiben?

Tatsächlich habe ich schon immer davon geträumt, ein Kinderbuch zu schreiben. Bisher haben wir nur Bücher für Frauen/Mütter geschrieben und auch unser Blog – wie Sie schon sagen – richtet sich an Erwachsene. Wir hatten das Gefühl, mal eine neue Herausforderung zu brauchen. Für Kinder zu schreiben ist eine ganz andere Sache als für Erwachsene. Man muss viel präziser sein, die Sprache klarer und die Geschichten verständlicher. Man muss sich in Kinder hineinfühlen und sich überlegen: Welche Geschichte mögen sie, welche Charaktere? Glücklicherweise hatten wir ja mit insgesamt sechs Kindern genügend Testleser*innen 🙂

 

Was hat sie zum Thema „Familie in ihrer Vielfalt“ inspiriert?

Dieses Thema begleitet uns beruflich schon jahrelang. In unserem Blog stellen wir immer wieder die unterschiedlichsten Familienmodelle vor, geben auch den Familien eine Stimme, die sonst vielleicht nicht so gehört werden. Uns ist es wichtig zu zeigen, dass es nicht den EINEN Weg gibt, Familie zu leben, sondern dass jede Familie ihre eigenen Herausforderungen hat und ihren eigenen Weg finden muss.

 

Im Buch kommen Mia und Athena, zwei Kinder aus der Unionhilfswerk-Kita „Montessori-Kinderhaus“ in der Lissabonallee, zu Wort – wie kam es zu diesem Kontakt? Wie war es für die beiden, eine „Hauptrolle“ in dem Buch zu bekommen?

Beide Mädchen gehen in die gleiche Gruppe wie meine jüngste Tochter, besonders zu Mia hat meine Tochter eine sehr enge Beziehung. Ich habe Mias Mutter und Athenas Oma von unserem Projekt erzählt und beide waren sofort begeistert und haben zugesagt. Ich glaube, die beiden Mädels sind jetzt sehr stolz, sich selbst in einem Kinderbuch zu sehen.

 

 Was hat Sie bei der Begegnung mit den Protagonisten besonders überrascht?

 Wie offen sie uns ihre Geschichten erzählt haben. Es gab ein großes Grundvertrauen in uns, dass wir es schaffen, ihren Geschichten gerecht zu werden und sie kindgerecht zu erzählen. Dafür sind wir sehr dankbar.

 

Welches Fazit ziehen Sie aus der Arbeit an dem Buch?

Wir persönlich haben wieder so viel dazu gelernt, durften tolle neue Leute kennen lernen. Wir haben wieder gespürt, dass Familie so viel mehr ist als Vater-Mutter-Kind und dass es das Allerwichtigste für Kinder ist, mit Menschen zusammen zu sein, die sie lieben und unterstützen.

 

„Wir alle sind Familie“ – die Gestaltung des Covers ist so bunt und fröhlich wie die im Buch vorgestellten Familienmodelle

 

Zu den Autorinnen:

Katharina Nachtsheim und Lisa Harmann, beide Journalistinnen und bekannte Autorinnen der WOW MOM-Buchreihe, betreiben zusammen das erfolgreiche Blog-Magazin Stadt Land Mama, einen der erfolgreichsten und wichtigsten Elternblogs Deutschlands. Katharina lebt mit ihren drei Kindern in Berlin, Lisa mit ihrer Familie in der Nähe von Köln.

 

Energie sparen, ohne dass Ihnen die Lichter ausgehen

Identifizieren Sie Ihre Energiefresser

Wer weiß, welche Geräte zu Hause zu den größten Energieverbraucher gehören, kann gezielter Strom sparen. Und schont so die Umwelt und das eigene Konto. Die Energiefresser zu identifizieren, ist aber manchmal gar nicht so leicht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie hohe Stromverbraucher entdecken und reduzieren können:

Als Energiefresser bezeichnet man Geräte, die relativ viel Energie verbrauchen. Das sind vor allem ältere Elektrogeräte sowie energieintensive Elektrogeräte im Dauerbetrieb. Zu den größten Stromfressern zählen zum Beispiel alte Heizungspumpen, Gefriertruhen, Wäschetrockner oder Kühlschränke.

 

Unsere Tipps:

  • Alte Heizungspumpen: Wechseln Sie Heizungspumpen, die älter als zehn Jahre sind, dringend gegen ein neues Modell aus und sparen Sie damit 80 % der Stromkosten.
  • Neuanschaffung Elektrogeräte: Achten Sie bei der Neuanschaffung darauf, dass Sie nur Geräte mit der höchsten Effizienzklasse A++ kaufen. Die höheren Anschaffungskosten amortisieren sich in wenigen Jahren.
  • Stand-by elektronischer Geräte: Geräte mit Stand-By-Funktion (z.B. Fernseher, DVD-Player, Notebooks) verbrauchen auch Energie, obwohl sie ausgeschaltet sind. Verwenden Sie abschaltbare Steckdosenleisten. So können Sie sicher sein, dass die Geräte wirklich außer Betrieb sind und keinen Strom mehr verbrauchen.
  • Waschen ohne Vorwäsche: Sparen Sie sich das Vorwaschprogramm und waschen Sie mit 30 °C.
  • Kühlschrank: Wenn Sie bereits einen separaten Gefrierschrank haben, wählen Sie einen Kühlschrank ohne Gefrierfach. Kombi-Geräte verbrauchen oft so viel Energie wie ein reiner Gefrierschrank. Stellen Sie das Gerät an einem möglichst kühlen Ort und möglichst nicht in die Nähe von Heizkörpern oder Backöfen.
  • Rüsten Sie komplett auf LEDs um.

Wussten Sie, dass normale Glühlampen nur fünf Prozent ihrer Energie für die Lichterzeugung nutzen? Die restlichen 95 Prozent verpuffen in ungenutzte Wärme! Die Anschaffungskosten für LEDs sind stark gesunken: Im Drogeriemarkt kosten LED-Birnen nur noch zwei bis drei Euro. Wenn Sie noch heute alle Glühbirnen und Energiesparlampen aus Ihrem Haushalt verbannen, können Sie Ihren Energiebedarf für Licht um bis zu 90 Prozent senken. Und damit bis zu 200 Euro an Stromkosten sparen – und natürlich viel CO2.

 

Hätten Sie es gewusst? Die heimlichen Energiefresser

  • Spielekonsolen: Die Konsolen haben eine Ein/Aus-Taste, mit der sie in einen Standby-Modus mit weniger als einem Watt Stromverbrauch versetzt werden. Genauso soll es sein. Sie funktionieren wunderbar. Allerdings schalten viele Nutzer ihre Konsolen einfach nicht aus. Oder sie schalten den Bildschirm ab, lassen die Konsole aber eingeschaltet. Ein teurer Fehler.
  • Mikrowellenherde: Eine Studie hat gezeigt, dass Mikrowellen typischerweise nur 70 Stunden pro Jahr benutzt werden. Während der restlichen 99 Prozent der Zeit, also während der 8.690 Stunden Ruhezeit, verbraucht eine Mikrowelle 35 Kilowattstunden Standby-Leistung, um die Uhrzeit anzuzeigen und die Tasten in Einsatzbereitschaft zu halten.

 

Energiesparen am Arbeitsplatz

Viele Energiesparmaßnahmen am Arbeitsplatz sind wirklich Knopfsache. Man muss sich nicht mal intensiv mit den Geräten beschäftigen, sondern einfach nur den Energiesparmodus im Menü aufrufen und einstellen. In Büros sollte der Energiesparmodus bei PCs und Laptops als Einstellung eingerichtet werden. Was man sonst noch tun kann:

  • Schon bei der Beschaffung von Computern sollte man sich die Frage stellen, welche Ausstattungen benötigt werden. Für gewöhnliche Schreibaufgaben reichen auch kleinere Leistungen aus. Große Tower-PCs mit besonders starken Grafikkarten erfüllen kaum ihren Zweck, wenn einfach nur Excel-Tabellen oder Worddokumente gefüllt werden sollen. Stecker ziehen, wenn ein Laptop aufgeladen ist.
  • Computer in den Ruhestand schicken, wenn man Pausen einlegt.
  • Die Bildschirmhelligkeit senken.
  • Auf Bildschirmschoner verzichten, sie haben sowieso kein Publikum.
  • Wer nicht gerade Grafiker*in ist, braucht auch keinen riesengroßen Monitor. Denn je größer der Bildschirm ist, desto höher ist auch der Energieverbrauch. Verzichten Sie lieber auf ein paar Zoll.
  • Ziehen Sie externe Geräte von Ihrem Computer, die etwa über USB mit ihm verbunden sind. Wenn Sie zum Beispiel eine externe Festplatte nicht nutzen, können Sie diese auch auswerfen. Sie erhöht automatisch den Energieverbrauch Ihres Computers.
  • Schließen Sie Programme und Dokumente, die Sie gerade nicht brauchen – und nutzen Sie dabei die Gelegenheit, Tabs zu schließen, die längst uninteressant sind.

 

Und wie soll ich das alles umsetzen?

Unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 können alle Verbraucher*innen einen Termin in einer der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Berlin oder für einen Energie-Check zu Hause vereinbaren. Für einkommensschwache Haushalte ist das gesamte Beratungsangebot kostenfrei.

Der erste Schritt jedoch auf dem Weg in ein energiesparendes Leben zu Hause und am Arbeitsplatz ist das Verständnis für den Energieverbrauch. Wer seinen Verbrauch kennt, weiß, wo und wie man am besten sparen kann. Entwickeln Sie ein Energiebewusstsein. Ihr Portemonnaie und die Umwelt werden es Ihnen danken.

 

 

 

Schichtwechsel 2022 mit großartiger inklusiver Themenwoche auf radioeins

Im Rahmen des Schichtwechsels gestalteten Menschen mit Behinderung vom 19.-22.9. das Programm und moderierten gemeinsam mit Katrin Wosch die Mittagsstunde. Das holperte manchmal, war dafür aber umso authentischer. Das Thema Werkstatt für behinderte Menschen fand auch im restlichen Programm immer wieder einen Platz. So gab Andreas Sperlich in seiner Funktion als Sprecher der LAG WfbM Berlin e.V. ein Interview zum umstrittenen Thema Entgelte.
Hier stellte er klar, dass auch die Werkstatt-Vertreter*innen für eine gerechtere Entlohnung der Beschäftigten einträten. Und das nicht erst mit Aufkommen der aktuellen Diskussion, sondern schon seit 20 Jahren. Entscheidungen darüber würden jedoch von der Politik auf Bundesebene getroffen – und hier fehle es ihm an politischem Willen. Das Ziel müsse sein, eine wertschätzende Entlohnung aus einer Hand zu schaffen.

radioeins inklusiv – Kritik an Entgelten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung | radioeins

Wie durchlässig ist unsere Arbeitswelt?

Den Abschluss der Themenwoche bildete eine Talkrunde zum Thema „Wie durchlässig ist unsere Arbeitswelt?“. Mit dabei Raul Krauthausen von den Sozialhelden e.V. und Beatrix Babenschneider (Übersetzerin für Leichte Sprache, ehemalige Werkstatträtin) sowie Teilnehmer*innen der Themenwoche. Wie üblich, stellte der Medienprofi und Aktivist Raul Krauthausen viele Behauptungen gegen Werkstätten auf: Sie würden die Menschen nicht genug fördern, sie festhalten und nicht zuletzt ausbeuten.
Beeindruckend war, wie Beatrix Babenschneider und die vielen Werkstattbeschäftigten aus dem Publikum dagegen hielten. Zwar nicht mit der mediengeübten Wortgewandtheit ihres Gesprächspartners, dafür aber aus eigener Betroffenheit und Erfahrung. Nicht wenige berichteten davon, wie sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt krank geworden seien.

Raul Krauthausen sollte abdanken

Eins stellte Beatrix Babenschneider ganz deutlich klar: Raul Krauthausen sei nicht der Anwalt der Werkstatt-Beschäftigten. Dies seien die gewählten Werkstatträte. Sie sprechen für die Menschen mit Behinderung, von denen viele oft gar nicht auf den ersten Arbeitsmarkt (zurück) möchten.

radioeins ist hier zu danken, für den Mut und das großartige Engagement, Menschen mit Behinderung zu Wort kommen zu lassen.

Themenwoche radioeins inklusiv | radioeins

Schichtwechsel diesmal auch in Brandenburg

Die USE gGmbH macht von Beginn an beim Schichtwechsel mit. Diesmal auch mit großen Einsatz am Brandenburger Standort. So konnten die Kolleg*innen aus Teltow u.a. den Bürgermeister von Teltow, Thomas Schmidt, für den Aktionstag gewinnen. Er brachte sein Können als gelernter Koch in der Kantine am USE-Standort in der Biomalzfabrik ein. Im Gegenzug konnte ihm Martin Berg aus dem Digitaldruck bei seinen Regierungstätigkeiten über die Schulter schauen.

Auch das Familienzentrum Philantow engagierte sich in diesem Jahr erstmalig. Drei Beschäftigte der USE bekamen dort die Möglichkeit, sich im Haus zu betätigen. Eine sehr aufregende Sache, denn für alle Beteiligten war es der erste Schichtwechsel.

Zuerst ein Besuch in der Küche: Dort bereitete Daniela Leuchtenberger alles fürs große Familienfrühstück vor. Schnippeln, Anrichten und das Buffet aufbauen – schließlich erwartete das Philantow am nächsten Tag viele Gäste. Frau Leuchtenberger, die eigentlich in der Kantine der USE Teltow arbeitet, war begeistert: „Die Leute im Philantow sind alle sehr freundlich!“ Am Nachmittag begleitete sie noch das Café. Das Herzstück des Hauses wird übrigens liebevoll „Wohnzimmer von Teltow“ genannt.

Im Kreativraum war Steffen Wittig zugange. Er wechselte von der USE-Tischlerei Teltow in die Hausmeisterei des Philantows. „Anfangs war ich aufgeregt“, erzählt er, „denn Schichtwechsel ist nicht der Alltag.“ Mit der Laubsäge erstellte er Weihnachtsfiguren anhand von Holzschablonen. Das war die Vorarbeit für die Kinder, die demnächst den Schmuck bemalen dürfen. Weihnachten 2022 steht schließlich fast vor der Tür.

Beate Wolter arbeitet in der Teltower USE-Verwaltung – wo sie eine der allerersten Beschäftigten gewesen ist. Das Philantow kannte sie bereits durch Besuche mit der eigenen Familie. Akribisch half sie bei der Abrechnung der Handkasse. Die monatlichen Kaufbelege mussten sortiert und in einer Excel-Tabelle digitalisiert werden. „In der USE habe ich ein ähnliches Aufgabengebiet“, sagt sie stolz.

Im Anschluss wurden die Schichtwechsler*innen von der Leitung Frau Tannert durch das Philantow geführt. Mit vielen neuen Eindrücken saßen sie danach gemeinsam beim Essen. Frau Strahtmann aus einer Eltern-Kind-Gruppe hatte extra als Dankeschön für sie gekocht. Ein traditionelles Gericht aus ihren Heimat Norddeutschland: Birnen, Bohnen und Speck. Ein gelungener Abschluss des ereignisreichen Tages.

Der Termin für den Schichtwechsel 2023 steht bereits: 12. Oktober