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Generationenzauber im Pflegewohnheim „Alt-Treptow“: Wie Märchen Brücken schlagen

Ein heller Gruppenraum im Pflegewohnheim „Alt-Treptow“, ein Donnerstagvormittag im April. Die Bewohnerinnen und Bewohner sitzen im Halbkreis, einige im Rollstuhl, manche mit geschlossenen Augen. Dann öffnet sich die Tür, eine Kinderschar der benachbarten Kita „Heureka“ stürmt herein – und plötzlich leuchten die Gesichter der älteren Menschen. Schon in diesem Moment wird spürbar, worum es in diesem Projekt eigentlich geht: um die besondere Magie generationenübergreifender Begegnungen.

 

Wie alles begann

Die Märchenerzählerin Birgit Hägele kommt einmal im Monat ins Pflegewohnheim „Alt-Treptow“, um gemeinsam mit Kindern der Kita „Heureka“ Märchen lebendig werden zu lassen. Ihren Weg dorthin verdankt sie einer sehr persönlichen Erfahrung: Ihre eigene Mutter erkrankte an Demenz. Birgit Hägele erlebte, wie der Kontakt allmählich verloren ging – und suchte nach Wegen, wie Verbindung trotzdem bestehen bleiben kann, wenigstens in Momenten, in Stimmungen, in Bildern.

Aufgrund dieser Erfahrung entwickelte sie in ihrem Berufsleben ein Projekt mit dem Titel: „Märchen als Türöffner – interaktiv Märchen erzählen für Menschen mit Demenz und Kindern“. Auf dieses Projekt wurde Frau Prof. Dr. Kollak von der Alice Salomon Hochschule aufmerksam und gewann Birgit Hägele, die selbst als Dozentin dort arbeitete, für einen längeren Artikel in dem von ihr herausgegebenen Fachbuch „Menschen mit Demenz durch Kunst und Kreativität aktivieren“.

Zur gleichen Zeit suchte die damalige Mitarbeiterin des Sozialdienstes im Pflegewohnheim – Petra Clasen – nach Möglichkeiten, Kinder und alte Menschen zusammenzubringen. Sie war überzeugt, dass beide Seiten davon profitieren würden.

Sie stieß auf den Artikel im erwähnten Fachbuch und nahm Kontakt zu Birgit Hägele auf. Aus dieser Verbindung, viel Ideenreichtum und einer großen Portion Idealismus entstand das Märchenprojekt im Pflegewohnheim, das bis heute fortgeführt wird.

 

„Viele Menschen machen gemeinsam etwas – für uns“

Was Birgit Hägele besonders betont: Die Märchenstunde ist weit mehr als ein schönes Angebot im Pflegewohnheim. Die Bewohnerinnen und Bewohner erleben, dass viele Menschen gemeinsam etwas für sie tun. Mitarbeitende im Pflegewohnheim, Kolleg*innen in der Kita, die Kinder selbst, die Märchenerzählerin – sie alle engagieren sich, damit diese Stunde stattfinden kann. Dieses Miteinander, dieses stille „Wir tun das für euch“, ist spürbar. Es stiftet Sinn, vermittelt Wertschätzung und löst große Dankbarkeit aus.

Heute ist es vor allem Elisabeth Pelka aus dem Sozialdienst, die mit viel Herzblut die Märchenstunde organisiert, begleitet von zahlreichen Kolleg*innen im Haus. Sie koordinieren Termine, bereiten den Raum vor, sprechen mit Angehörigen, stimmen sich mit der Kita ab. Ohne dieses Engagement im Hintergrund würde aus der Idee kein gelebter Moment werden. Und genau diese Erfahrung – Teil einer fürsorglichen Gemeinschaft zu sein – ist für viele Bewohner*innen mindestens so wichtig wie das Märchen selbst.

 

Wenn Chaos verbindet: Kinder und Menschen mit Demenz

Auf den ersten Blick könnten die Lebenswelten der Kinder und der hochaltrigen Menschen kaum unterschiedlicher sein. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch eine berührende Gemeinsamkeit: Sowohl Kinder als auch Menschen mit Demenz leben stark im Moment. Die Kinder erleben täglich Neues, sind in einem ständigen Strom aus Eindrücken, Wachstum und Lernen; sie überlegen noch nicht groß, was sie sagen, sondern reagieren spontan. Ähnlich ist es bei vielen demenziell veränderten Menschen: Auch sie handeln oft impulsiv, sprechen ohne vorherige Abwägung, lassen sich von Stimmungen leiten.

Dieses „Chaos“ – bei den Kindern durch Entwicklung und Neugier, bei den Alten durch die Demenzerkrankung – wird im Rahmen der Märchenstunde nicht als Störung betrachtet, sondern als verbindendes Element. Es schafft eine gemeinsame Ebene jenseits von Leistungsansprüchen und „richtig“ oder „falsch“. Hier müssen weder Kinder „brav“ sein noch Senior*innen „funktionieren“. Alle dürfen einfach so sein, wie sie gerade sind. Das schafft eine Atmosphäre der Erlaubnis und Entspannung, in der echte Begegnung möglich wird.

 

Ein Vormittag voller Blumenmärchen

An diesem Morgen beginnt alles mit einem leisen Raunen: Die Kinder kommen in den Raum, stellen sich vor die Senior*innen und sagen reihum „Guten Morgen“. Kurz sind noch Berührungsängste zu spüren – ein schüchterner Blick, eine zögerliche Stimme. Doch sie verschwinden schnell, als die Kinder beginnen, ihr großes, selbst gestaltetes Plakat zu präsentieren. Die Bewohner*innen dürfen raten, welches Märchen darauf dargestellt ist. „Der Froschkönig“, tönt es schließlich aus der Runde – und die erste gemeinsame Freude ist da.

Dann kündigt Birgit Hägele das Thema des Tages an: Blumenmärchen. Spontan stimmen die Senior*innen ein Frühlingslied an, ein heiteres „Tulipan“-Lied, einige der älteren Menschen summen leise mit. Es folgt ein kurzes Flötenspiel, und die Märchenerzählerin holt einen großen, goldenen Schlüssel hervor. Sie hält ihn hoch, ihre Stimme wird feierlich:

„Mit diesem goldenen Schlüssel hier, da öffne ich die Märchentür.“

Die Kinder sprechen den Satz im Chor mit, und für einen Moment scheint es, als würde tatsächlich eine unsichtbare Tür aufgehen – hinein in eine andere Welt.

Das Märchen beginnt mit dem vertrauten „Es war einmal …“, das alle gemeinsam sprechen, begleitet von zarten Klängen verschiedener Instrumente. Dazu bewegen alle kreisend ihre Arme. Später heißt es: „Wir reiten mit einer Kutsche“, und schon hüpfen die Kinder vergnügt und „kutschenreitend“ durch den Raum. Einige Senior*innen verfolgen die Szene mit strahlenden Augen, andere machen kleine Bewegungen mit, tippen mit den Fingern, wippen mit den Füßen oder flüstern einzelne Textzeilen mit.

 

Aufmerksamkeit für den Moment

Während Birgit Hägle erzählt, bindet sie Kinder wie Senior*innen immer wieder ein – spontan, feinfühlig, reagierend auf das, was gerade im Raum passiert. Stellt ein Kind eine Frage, nimmt sie diese auf und verwebt sie in die Geschichte. Lacht eine Bewohnerin plötzlich über eine Erinnerung, bleibt kurz Zeit dafür. Manchmal braucht jemand eine Berührung, manchmal einen Blick, manchmal eine Pause. Keine Märchenstunde gleicht der anderen; sie ist nie komplett planbar, sondern lebt von der Situation und von den Menschen, die an diesem Tag da sind.

Für die Kinder bedeutet das: Sie erleben alte Menschen nicht nur als „die im Heim“, sondern als Persönlichkeiten mit Humor, mit Geschichten, mit Verletzlichkeit. Sie lernen, dass Demenz zwar vieles verändert, aber nicht die Würde eines Menschen. So wachsen ganz nebenbei Empathie, Respekt und ein natürlicher Umgang mit Alter und Krankheit.

Für die Bewohner*innen wiederum sind diese Begegnungen ein kostbarer Lichtblick im Heimalltag. Kinder bringen Bewegung, Geräusche, Farben – und vor allem: Leben. Sie holen Erinnerungen hervor, wecken längst verloren geglaubte Lieder und Sätze. Manchmal sprechen Bewohner*innen nach der Märchenstunde noch darüber, teilen ihre Eindrücke miteinander oder mit dem Pflegepersonal.

Zwei Senior*innen sagten mir hinterher:

„Für uns ist die Märchenstunde ein Geschenk. Wir spüren, mit wieviel Liebe das alle hier machen. Oft sprechen wir hinterher nochmal darüber und freuen uns immer schon auf die nächste Märchenstunde.“

 

Gemeinschaft als Schlüssel – und die Rolle der Förderung

Damit dieser märchenhafte Vormittag überhaupt stattfinden kann, braucht es viele helfende Hände:

  • Mitarbeitende im Pflegewohnheim, die organisieren, begleiten, nachbereiten.
  • Erzieher*innen in der Kita, die die Kinder vorbereiten, Sicherheit geben und im Trubel den Überblick behalten.
  • Eltern, die das Projekt unterstützen und ihren Kindern die Teilnahme ermöglichen.
  • Birgit Hägele, die mit ihrer Professionalität, ihrer Erfahrung und ihrer warmen Art die Fäden zusammenhält.

Und es braucht auch eine finanzielle Basis: Die Unionhilfswerk-Förderstiftung unterstützt das Märchenprojekt, damit die regelmäßigen Besuche, Materialien und Begleitungen verlässlich gesichert sind. Doch im Mittelpunkt steht etwas anderes: der gemeinsame Wille vieler Menschen, den Alltag von Kindern und alten Menschen durch echte Begegnungen zu bereichern.

Am Ende der Stunde legt sich wieder Ruhe über den Raum. Die Kinder verabschieden sich, winken, rufen noch ein letztes „Auf Wiedersehen!“. Zurück bleiben Bewohner*innen, die ein wenig aufrechter sitzen, und ein Gefühl, das man mit Zahlen schwer beschreiben kann: das Gefühl, gesehen, gemeint, beschenkt zu sein.

Generationenzusammenhalt zeigt sich manchmal in großen gesellschaftlichen Debatten. Hier, an einem Vormittag im Pflegewohnheim „Alt-Treptow“, zeigt er sich in etwas ganz Einfachem – in einem Märchen. Und genau darin liegt sein Zauber.

 

 

„WIR für Berlin – im Dialog“: Ein neues Kapitel für das soziale Berlin

Ein Magazin mit neuer Tiefe: Wirkung & Best Practice

Seit April erscheint das Magazin „WIR für Berlin“ in einem neuen Format. Anstatt einer bunten Themenmischung widmet sich jede Ausgabe nun monothematisch einem einzigen Schwerpunkt. Dieses Konzept ermöglicht es, tief in gesellschaftlich relevante Themen einzutauchen und die tatsächliche Wirkung sozialer Arbeit greifbar zu machen.

Michael Dietmann, Vorstand der Stiftung Unionhilfswerk Berlin und Herausgeber des Magazins, erklärt die Neuausrichtung: „Wir haben das Magazin themenzentrierter aufgestellt. Wir wollen Impulse setzen und über Inhalte in den Dialog kommen, statt nur zum Durchblättern einzuladen.“

Dabei blickt das Unionhilfswerk bewusst über den Tellerrand hinaus: Es zeigt konkrete Best-Practice-Beispiele aus dem gesamten Unternehmensverbund. Zudem beleuchtet es durch spannende Interviews und Beiträge von externen Expert*innen sowie Partner*innen aus Gesellschaft und Politik Themen aus verschiedenen Perspektiven und setzt neue Impulse für die Stadt.

 

Ehrensache: Berlin.

Die erste Ausgabe des neu konzipierten Magazins widmet sich unter dem Titel „Ehrensache: Berlin.“ voll und ganz dem bürgerschaftlichen Engagement. Das Heft beleuchtet dabei nicht nur die unverzichtbare Rolle der Engagierten für das soziale Gefüge unserer Stadt, sondern blickt auch auf die moderne Ausgestaltung der Freiwilligenkoordination. Zudem stellt das Unionhilfswerk seine Arbeit in diesem Bereich vor: Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie der Verbund das Engagement fördert, Brücken baut und Menschen dabei unterstützt, das gesellschaftliche Miteinander in Berlin aktiv mitzugestalten.

 

Erfolgreicher Auftakt im Dienstleistung.Campus

Die erste Veranstaltung von „WIR für Berlin – im Dialog“ fand im Dienstleistung.Campus in Berlin-Kreuzberg statt. Passend zum Schwerpunkt der Magazin-Ausgabe stand der Abend unter demselben Motto und rückte das freiwillige sowie ehrenamtliche Engagement ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

„Engagement verbindet Menschen und macht Berlin lebendig. Mit unserem neuen Format schaffen wir Raum für Diskussionen, die für eine starke Zivilgesellschaft unerlässlich sind“, sagte Michael Dietmann in seiner Begrüßung.

 

Keynote, Debatte & persönlicher Impuls

In einer hochkarätigen Runde wurden die aktuellen Herausforderungen und Zukunftschancen diskutiert: Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé (Alice Salomon Hochschule Berlin) lieferte in seiner Keynote den wissenschaftlichen Unterbau und betonte den Zusammenhang zwischen einer resilienten Gesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement.

In der anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Dr. Gabriele Stilla-Bowman (Landesnetzwerk Bürgerengagement) und Anne Jeglinski (Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin) über die notwendigen Rahmenbedingungen für modernes Engagement. Den persönlichen Abschluss bildete Ulli Zelle. Der langjährige rbb-Reporter berichtete in einem leidenschaftlichen Beitrag von seinem eigenen Engagement als „Wegbegleiter“ im Unionhilfswerk.

 

Eine Lobby für die Soziale Arbeit

Das Format „WIR für Berlin – im Dialog!“ versteht sich als Brücke. Es bringt soziale Akteur*innen und die Berliner Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam Antworten auf die brennenden Fragen unserer Zeit zu finden.

„Soziale Arbeit gehört in den Fokus der Gesellschaft, nicht an den Rand. Wir leisten Hilfe für Menschen, die Unterstützung brauchen – und wir wollen diesen Themen eine starke Lobby geben“, fasst Michael Dietmann das Ziel zusammen.

 

Save The Date: Das zweite Panel am 25. August 2026

Am 25. August 2026 lädt das Unionhilfswerk zum zweiten Panel bei „DIM – Die Imaginäre Manufaktur“ ein, dem Werkstattstandort des Unternehmensverbunds in der Oranienstraße 26 in Berlin-Kreuzberg. Dieses Mal geht es um die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Gleichzeitig erscheint die neue Ausgabe des „WIR für Berlin“-Magazins zum selben Thema.

 

Likes, Posts und Herzblut

Engagement greifbar machen

„Es ist eine voll gute Sache“, erzählt er, und man spürt, wie beeindruckt er von dem ist, was die Freiwilligen beim Unionhilfswerk leisten. „Wer sich nicht selbst engagiert, kann oft mit dem Begriff wenig anfangen. Es ist zu abstrakt.“

Deshalb will der Geschichtsstudent zeigen, was Menschen für Menschen tun. Er besucht Veranstaltungen, geht in Pflegewohnheime oder in eine Sozialküche und berichtet nah dran an den Menschen.

Fünf bis 15 Stunden pro Woche investiert der junge Mann dafür. Für ihn ist das aber keine Einbahnstraße: Er lernt viele interessante Menschen kennen, knüpft ein Netzwerk und sammelt praktische Erfahrungen, wie er erzählt.

 

Mehr als nur Likes

Gleich nach dem Abitur begann er mit dem Studium. Doch nur Theorie zu pauken, war ihm zu wenig. Über eine Anzeige kam er zum Unionhilfswerk und fühlt sich hier richtig wohl.

Einmal in der Woche trifft er sich mit Yvonne Weisner, die beim Unionhilfswerk angestellt ist. Gemeinsam besprechen sie die nächsten Postings und entwickeln Ideen für die Umsetzung der Themen. Ihr Ziel ist es, über Social Media mehr junge Menschen zu erreichen – nicht didaktisch, sondern durch authentische Einblicke.

Die Zugriffszahlen steigen, darüber freut sich der 22-Jährige. Manchmal wundert er sich allerdings, warum ein Thema viele Interaktionen auslöst und ein anderes nicht. Die Algorithmen der Social-Media-Kanäle bleiben oft rätselhaft.

 

Was ihn antreibt

Neben Geschichte hat Alexander Scileppi auch Philosophie studiert. Derzeit macht er seinen Masterabschluss. Anschließend wird er neun Monate als Freiwilliger in Mexiko arbeiten. Danach möchte der Deutsch- Amerikaner in den USA Jura studieren, am liebsten in New York, wo seine Familie lebt.

Menschenrechte und das Engagement für andere sind ihm sehr wichtig. Das zeigt sich auch in seiner Arbeit beim Unionhilfswerk.

„Diese Arbeit hat einen Wert für die Gesellschaft ebenso wie für die Freiwilligen selbst“, betont er und genau das möchte er mit seinen Beiträgen sichtbar machen.

 

 

 

Unionhilfswerkerin: Almuth Mackowiak

Name: Almuth Mackowiak
Alter: 38
Beruf: Betreuungsassistenz im Pflegewohnheim „Alt-Treptow“

 

Was genau machen Sie da?

Bewegung, Struktur und ein bisschen Leben in den Alltag der Bewohner*innen bringen. Also z.B. Spaziergänge, Gymnastik, Bewegungs- und Denkspiele, kreatives Gestalten und allerlei andere Beschäftigungen, manchmal in der Gruppe, manchmal auch nur zu zweit.

 

Was mögen Sie am liebsten an Ihrem Beruf?

Die Direktheit und Ehrlichkeit. Man merkt sofort, ob etwas funktioniert. Ich mag, dass es nie komplett planbar ist. Und am schönsten sind die Momente, in denen man für jemanden einen Unterschied macht und ein*e Bewohner*in richtig aufblüht.

 

Was wollten Sie werden, als Sie klein waren?

Ich hatte als Kind viele Ideen, von Meeresbiologin über eine Zahnarztpraxis mit den besten Freundinnen hin zu Vampir war da einiges dabei. Später dann Polizei. Leider bin ich allerdings mit 1.52m klein geblieben und so wurde aus der Polizeikarriere nichts.

 

Was ist das Schrägste, das Ihnen im Berufsleben passiert ist?

Im Veranstaltungs-Management musste ich nach einem Turnier mit einem Kollegen einen Sportler zu seinem Hotel fahren. Wir hielten kurz an, um etwas ins Navi einzutragen. Die hintere Autotür ging auf, aber kurz danach auch wieder zu. Wir fuhren weiter. Nach einigen Minuten wunderten wir uns über die Schweigsamkeit des Sportlers und drehten uns um. Auf der Rückbank saß ein fremder Mann im Bademantel. Der wohl nur Koreanisch sprach. Wir wussten weder, wer er war, noch wo unser Sportler war. Wir haben ihn am Ende gefunden. Der Koreaner hatte uns für seinen Uber gehalten. Am Ende mussten beide ins selbe Hotel.

 

Welche Tätigkeit beherrschen Sie neben dem Job so gut, dass man Sie dafür bezahlen würde?

Matcha-Cheesecake backen!

 

Am Wochenende mache ich am liebsten…?

Im Wald spazieren gehen, neue Ecken erkunden und auf Konzerte gehen.

 

Was ist Ihr Lieblingsplatz/-ort?

Der botanische Garten in Berlin.

 

Auf welchen Luxus können Sie verzichten?

Eigentlich auf alles. Ich brauche nicht viel. Es gibt heutzutage viel unnützen Schnickschnack.

 

Sie dürfen 3 Gegenstände mit auf eine einsame Insel nehmen. Welche wären das?

Klassisches Survival-Kit: Feuerzeug/-stein, ein Messer und mein Lieblingsbuch.

 

Wenn Sie eine Zeitmaschine hätten, in welcher Zeit hätten Sie gerne gelebt?

Ein paar hundert Jahre in der Zukunft!

 

Was sollte jeder Mensch in seinem Leben einmal getan haben?

Alleine verreisen!

 

Welche Superkraft hätten Sie gerne?

Die Zeit vor- und zurückdrehen zu können. Dann wäre ich nie zu spät und könnte auch noch alle besten Momente immer wieder erleben.

 

Zum Schluss: Wen möchten Sie bei der Gelegenheit grüßen?

Alle meine Kolleginnen und Kollegen im Pflegewohnheim „Alt-Treptow“, aber besonders das super Team aus der Betreuung!