Monthly Archives: Dezember 2018
Weihnachtsgesteck gefällig? Die USE Floristik zeigt, wie es geht: Die Amaryllis-Zwiebel
Eine Weihnachtsdekoration sorgt mit ganz einfachen Mitteln für besinnliche Stimmung und sieht dazu auch noch traumhaft schön aus! Sehr ansprechend ist zum Beispiel ein Gesteck mit einer gewachsten Amaryllis-Zwiebel:
10 einfache Schritte zur perfekten Weihnachtsdekoration:
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- Man nehme dazu eine gewachste Amaryllis-Zwiebel und ein Glasgefäß.
- Als nächstes besorge man sich diversen Weihnachtsschmuck wie Zapfen und Weihnachtskugeln.
- Auch Kiefernzweige, Glitter-Birkensterne, Glitter-Kügelchen und Anis-Sterne dürfen dabei sein.
- Deko-Sand und Bronzeholzstückchen werden ebenfalls benötigt. Das alles gibt es im Fachhandel oder im Bastelgeschäft.
- Befüllen Sie das Glasgefäß mit dem Dekosand bis zu einer Höhe von circa 3 cm.
- Drücken Sie den Deko-Sand anschließend platt.
- Die Amaryllis-Zwiebel setzen Sie in die Mitte des Glases.
- Platzieren Sie als erstes den Zapfen.
- Die restlichen Elemente werden außen herum ergänzt.
- Fertig ist die Weihnachtsdeko und man darf sich freuen!
Erstaunlich! Wussten Sie, wie pflegeleicht die Amaryllis-Zwiebel ist?
Die Pflanze braucht kein Wasser – toll, oder?
Besorgen Sie eine gewachste Zwiebel einfach im Fachhandel. Über die Pflege der Pflanze brauchen Sie sich dann keine Gedanken mehr zu machen. Achtung: Die Amaryllis eignet sich somit nicht für die Weiterkultivierung.
Dennoch, die Glitzer-Zwiebel hat noch mehr drauf: Die Knospe blüht später auf und erfreut das Auge mit verschiedenen Farben. Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste: Wer sich für die Amaryllis-Zwiebel entscheidet, sollte die empfindliche Pflanze nicht am Schaft, sondern immer am Zwiebelhals anfassen – Bruchgefahr!
Noch ein toller Bonus: Attraktive Dekoration, sogar über die Weihnachtszeit hinaus: Sobald die Weihnachtszeit endet und noch später die Amaryllis verblüht, wird zwar die schöne Dekoration aufgelöst, das Glas kann jedoch immer noch als Windlicht verwendet werden.
Wenn Sie die Amaryllis-Idee begeistert, können sie diese Weihnachtsdeko oder andere vielseitige Gestecke in der USE Floristik kaufen oder bestellen.
Unsere reizenden Ansprechpartnerinnen dafür sind: Bibiana Ittner und Sandra Drose aus der USE Floristik
Wohnungen für besonders hilfebedürftige Menschen endlich besser geschützt
In Folge der Gesetzesänderung unterliegen Wohnungen, die soziale Organisationen für die Betreuung besonders hilfebedürftiger Menschen anmieten, nun künftig dem Wohnraummietrecht. Ein großer Erfolg. Denn jetzt gelten für Menschen, die in diesen sogenannten Trägerwohnungen betreut werden, die gleichen sozialen Schutzbestimmungen nach BGB wie für andere Mieter. Künftig können diese Mietverhältnisse beispielsweise nur bei erheblichen Pflichtverletzungen wie z.B. Zahlungsverzug beendet werden.
Dazu Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin: „Wir sind erleichtert, dass dieser unhaltbare Zustand nun endlich beendet wird und die Menschen im Betreuten Wohnen mietrechtlich nicht mehr schlechter gestellt sind als der Rest der Bevölkerung. Denn gerade die Menschen, die dort wohnen, wie ältere Menschen, Menschen mit Erkrankungen und Beeinträchtigungen und wohnungslose Menschen brauchen unsere Unterstützung.“
Mit dem Beschluss folgte der Bundestag einer Empfehlung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz.
Der Ausschuss hatte sich dafür ausgesprochen, in § 578 BGB einen dritten Absatz einzuführen. Damit sollte sichergestellt werden, dass Kündigungsschutzvorschriften des Wohnraummietrechts auch auf Verträge mit anerkannten sozialen Organisationen der Wohlfahrtspflege Anwendung finden, die ihre Räume Personen mit dringendem Wohnungsbedarf zum Wohnen überlassen.
Denn bis zur Gesetzesänderung galt aufgrund einer Feinheit des Deutschen Mietrechts für soziale Organisationen automatisch das Gewerbemietrecht. Soziale Organisationen handeln als juristische Personen und konnten demnach Wohnungen nicht zu Wohnzwecken anmieten. Ohne eine vereinbarte Laufzeit konnte der abgeschlossene Vertrag bislang unter Berücksichtigung bestehender Kündigungsfristen jederzeit vom Vermieter gekündigt werden. Besonders in der letzten Zeit waren Trägerwohnungen auf dieser Grundlage kurzfristig gekündigt worden, denn die Möglichkeit einer Mietsteigerung im Fall einer Neuvermietung ist für Vermieter lukrativ. Die Folge war, dass die betreuten Menschen ausziehen mussten. Neue Wohnungen für die Betreuung hilfebedürftiger Menschen konnten kaum noch gefunden werden.
Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis.
Mit der Versorgung ihrer Klientel mit angemessenem Wohnraum in Trägerwohnungen leisten soziale Organisationen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und ermöglichen dadurch eine möglichst selbstbestimmte Lebensführung.
In Berlin leben aktuell rund 10.000 hilfebedürftige Menschen im sogenannten Betreuten Wohnen, d.h. sie werden in von gemeinnützigen sozialen Organisationen angemieteten Wohnungen unterstützt und begleitet. Zu den Klientinnen und Klienten gehören Pflegebedürftige, Menschen mit psychischen Erkrankungen, Frauen mit Gewalterfahrung, Menschen mit Behinderungen, Jugendliche und wohnungslose Menschen.
Bundesweiter Vorlesetag auch in der Pankower Flüchtlingsunterkunft
Die Stiftung Lesen hat das Projekt 2004 gemeinsam mit der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutsche Bahn Stiftung initiiert. Eine Erfolgsgeschichte, die mit 1.900 Teilnehmern im ersten Jahr begann und nunmehr auf über 170.000 Lesebegeisterte blicken kann.
Die Idee ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, schnappt sich eine Geschichte und lässt andere in den Genuss des Zuhörens kommen. Bei der Frage, wie die eigene Vorleseaktion gestaltet wird, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – solange die Freude am gemeinsamen Erleben im Vordergrund steht. Auch der Vorleseort ist frei wählbar.
In diesem Jahr stellten die Initiatoren den Aktionstag unter das Jahresmotto „Natur und Umwelt“. Wie lässt sich das Erkunden unserer Umwelt und das Vorlesen von Geschichten spannend miteinander verknüpfen? Welche Impulse können Kinder erhalten, die ihre natürliche Neugier und Begeisterungsfähigkeit aufgreift und gleichzeitig die Freude am Lesen fördert?
In der Gemeinschaftsunterkunft wurde den Kindern von Nachbarinnen vorgelesen
Auch in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete des UNIONHILFSWERK in Pankow wurde mit Begeisterung gelesen: Annette, Alexandra und ihre Tochter, Paula, aus der Nachbarschaft brachten ihre Bücher mit und bereiteten den Kindern in der Gemeinschaftsunterkunft mit spannenden Geschichten viel Freude und Anregungen.
Mit interessanten und überraschenden Erzählungen aus verschiedenen Kinderbüchern zauberten die drei Vorleserinnen Leseglanz in die Kinderaugen. Bären, Füchse, Hasen, Tiger, Vögel, Mäuse und vieles mehr wurden im kuscheligen Leseraum lebendig. Es summte und brummte, es zischte und flatterte nur so im Zimmer umher.
Jedes Kind bekam eine fantasievolle Zuhörer-Urkunde für seine Teilnahme. Keine Frage, dass die Kinder zum Abschied sogleich bei Annette, Alexandra und Paula nach dem nächsten Vorlesetag fragten. Alle drei versprachen, bald wieder ihre schönen und spannenden Bücher mitzubringen – für eine nächste gemütliche Lesestunde!
Wir danken den drei tollen und engagierten Vorleserinnen ganz herzlich für ihr Engagement. Sie sind Kleingärtnerinnen aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft. www.kga-heinersdorf.de
„Unionhilfswerker“: Carsten Cierocki
Name: Carsten Cierocki
Alter: 40 Jahre
Beruf: Krankenpfleger im Pflegedienst Weißensee
Was genau machen Sie da?
Während meiner Arbeit ist es mir das Wichtigste, das die Menschen, zu denen ich fahre, um sie zu versorgen, Freude haben, dass sie lachen.
Was mögen Sie am liebsten an Ihrem Beruf?
Drei Dinge:
1. Auto fahren
2. Den Tourenplan, auf dem steht, wem ich aktuell helfen kann.
3. Freude bereiten, das Leben erleichtern, ein Lachen ins Gesicht zaubern und die Sorgen vertreiben – zumindest für einen Moment.
Was wollten Sie werden als Sie klein waren?
Pferdewirt
Was ist das Schrägste, was Ihnen bisher in Ihrem Berufsleben passiert ist?
Wenn alte Damen mich nicht als Pfleger, sondern als (jungen) MANN sehen…und ich morgens beim Wecken mit einem verschmitzten Lachen und dem Lied, „komm unter meine Decke“, begrüßt werde – und die Decke dabei aufgeschlagen wird…
P.S: (hier geht es zum Lied von Gunter Gabriel auf YouTube)
Welche Tätigkeit beherrschen Sie neben dem Job so gut, dass man Sie dafür bezahlen würde?
Menschen auf anderen, besonderen Wegen heilen durch klassische Homöopathie, unter anderem verbunden mit geistigen Heilmethoden.
Am Wochenende mache ich am liebsten…?
Ähhh…welches Wochenende???!!
…aber wenn ich frei habe, mache ich Sachen, bei denen ich mich für die Welt einsetze – z.B. für Gerechtigkeit, indem ich an Friedensfestivals teilnehme.
Was ist Ihr Lieblingsplatz/-ort?
Es gibt einige – auf dem Pferderücken im Wald oder auf einer Plastiktüte im Schnee bergab oder im Meer.
Auf welchen Luxus könnten Sie verzichten?
Fernseher.
Sie dürfen drei Gegenstände mit auf eine einsame Insel nehmen. Welche wären das?
Ein Pferd (weiblich), ein Pferd (männlich) und meinen Freund.
Wenn Sie eine Zeitmaschine hätten, zu welcher Zeit hätten Sie gern gelebt?
500 Jahre in der Zukunft – 2518
Was sollte jeder Mensch einmal im Leben getan haben?
Einen Dienst an der Welt, für die Gesellschaft leisten – sei es in der Missionsküche Essen an Obdachlose ausgeben, oder sei es für die Umwelt auf die Straße gehen.
Welche Superkraft hätten Sie gern: Unsichtbar sein können, Gedanken lesen oder fliegen?
Hellsehen können – dann wäre es mit dem Heilen viel einfacher.
Zum Schluss: Wen möchten Sie bei der Gelegenheit grüßen?
Die Superreichen dieser Welt: „Hallo, Eure Tage sind gezählt!“
