Monthly Archives: Dezember 2022

Projektabschluss “Kilometer sammeln”: Obdachlose Menschen freuen sich über Schlafsäcke

Es ist kalt geworden. Während wir uns warm kleiden und in unserer Wohnung Schutz finden können, sind Menschen, die auf der Straße leben, Wind und Wetter schutzlos ausgeliefert. Um die Not von obdachlosen Menschen in der kalten Jahreszeit zu lindern, hat das Unionhilfswerk anlässlich seines 75-jährigen Bestehens das Jubiläumsprojekt „Kilometer sammeln für Menschen ohne Obdach“ ins Leben gerufen.

Unionhilfswerker*innen sammelten mehr als 30.000 Kilometer

Zu diesem Zweck hat der soziale Träger, der mit der Wohnungslosentagesstätte Schöneberg, zwei Wohnungslosenheimen – in der Osloer Straße in Wedding und in der Dahmestraße in Bohnsdorf – sowie dem Projekt Wendepunkt Wohnen in der Wohnungslosenhilfe aktiv ist, Unionhilfswerker*innen eingeladen, beim Firmenlauf und STADTRADELN mitzumachen. Das taten sie und sammelten mehr als 30.000 Kilometer. Die Unternehmensführung wandelte die gesammelten Kilometer in eine Spende um. Hinzu kamen Spenden anderer Unternehmen. 200 Schlafsäcke und genauso viele Isomatten konnten davon angeschafft werden.

Dank an alle und Siegerehrung der Besten

Soviel Einsatz musste natürlich belohnt werden. Im Unionhilfswerk-Dienstleistungs.Campus in der Schwiebusser Straße 18 gab es für die besten Teilnehmer*innen und das beste Team eine Siegerehrung mit Preisen und einem kleinen Empfang im Anschluss. Ulrike Hinrichs und Kathrin Weidemeier, Geschäftsführerinnen der Unionhilfswerk Sozialeinrichtungen gGmbH und der Unionhilfswerk Soziale Dienste gGmbH, dankten den Sieger*innen, aber auch allen anderen Unionhilfswerker*innen, herzlich für die zurückgelegten Kilometer. „Wir sind begeistert über die vielen gesammelten Kilometer, die es uns nun ermöglichen, bedürftige Menschen mit Schlafsäcken und Isomatten auszustatten“, freuten sich die Geschäftsführerinnen.

Schlafsäcke und Isomatten an Menschen ohne Obdach übergeben

Die Übergabe der Schlafsäcke und Isomatten erfolgte am 23. November um 11 Uhr in unserer Wohnungslosentagesstätte (WoTa) Schöneberg, Gustav-Freytag-Straße 1. In Gesprächen und über Aushänge hatten Menschen ohne Obdach von der Aktion erfahren. Unsere WoTa ist bei vielen Menschen, die auf der Straße leben, dank der hervorragenden Arbeit unserer Mitarbeiter*innen vor Ort bekannt. Daher kamen sie zahlreich. Um sich zu stärken, erhielten sie Getränke, eine warme Mahlzeit, Kartoffelsuppe mit Würstchen und Brötchen, zubereitet von der USE gGmbH – und natürlich, wie angekündigt, einen Schlafsack und eine Isomatte.

Welcher Schlafsack infrage kommt, hatte Nadine Simon-Wrobel, Leiterin der WoTa, vorher mit den Gästen ihrer Einrichtung besprochen. „Neben Wetterfestigkeit ist die Farbe entscheidend“, so die Leiterin. „Helle Farben sind zu auffällig. Daher haben wir uns für einen dunklen Olivton entschieden.“ Übergeben wurden die Schlafsäcke und Isomatten von Ulrike Hinrichs und Matthias Steuckardt, Stadtrat für Bürgerdienste, Soziales und Senioren des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Mit dabei war auch Fachbereichsleiterin Beate Jost.

Sportlich begonnen, fand das Jubiläumsprojekt „Kilometer sammeln für Menschen ohne Obdach“ mit der Übergabe der Schlafsäcke und Isomatten ein im anderen Sinne bewegendes Ende.

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Was gab es in der Weihnachtszeit? – Erinnerungen & Rezepte älterer Menschen

Wir bedanken uns herzlich bei den Bewohner*innen des Pflegewohnheims „Dr. Günter Hesse“, die mit uns ihre Erinnerungen geteilt haben und uns damit in friedlich-weihnachtliche Stimmung versetzen.
Allen Leserinnen und Lesern, allen Kolleg*innen und allen von uns betreuten Menschen wünschen wir besinnliche und friedvolle Weihnachten.

 

Glühwein á la Klaus Tyslerowicz

„Für mich ist Glühwein mit Orangen die schönste Erinnerung. Warum? Na, weil wir das immer mit den Eltern gemeinsam so gemacht haben. Wir haben dabei zusammen viel gelacht und es hat so schön nach Apfelsinen gerochen.

Meine Anleitung für den Glühwein: Ich kaufe einfach fertigen Glühwein und verfeinere ihn mit Apfelsinen und Nelken.“ Klaus Tyslerowicz

 

 

 

 

 

Gänsebraten mit Thüringer Klößen

„Weihnachten mit der Familie ist das Größte. Natürlich gibt es einen großen Weihnachtsbraten. Vermutlich wird es dieses Jahr einen Gänsebraten geben, wie immer. Das fühlt sich einfach gut an. Früher habe ich den Gänsebraten allerdings immer selbst gemacht.

Meine Anleitung für den Gänsebraten mit Thüringer Klößen: Das frische (nicht tiefgekühlte) Fleisch wird ordentlich gewaschen und abgetupft. Danach gut gesalzen und durch ständiges Drehen im Ofen so lange gegart, bis es von allen Seiten schön braun aussieht. Mit einem Messer wird am Ende durch einen vorsichtigen, tiefen Stich getestet, ob auch das Fleisch innen richtig durch ist. Die Soße habe ich mit Mondamin – Soßenbinder angedickt. Dazu gab es Thüringer Klöße. Ich habe Weißbrotscheiben in der Pfanne geröstet und tief in die noch rohen Klöße gedrückt. Danach wurden sie vorsichtig in siedendes Wasser gelegt und gegart. Klassischer Apfelrotkohl mit Gänseschmalz bildete als Gemüsebeilage den Abschluss.“ Klaus Türk

 

 

 

Wunschlos glücklich und „Manow’s Symphonie“

 „Eigentlich erinnere ich mich nicht mehr. An gar nichts. Aber ich würde gerne beschreiben, was ich mir wünsche: Ich wünsche mir nichts, denn ich habe alles zum Glücklich sein. Was ich nicht habe, besorgen meine Kinder mir…
Jetzt fällt mir doch noch etwas ein. Ich erlebe die Weihnachtszeit am liebsten in der freien Natur. Es gibt mir das Gefühl von Früher, als ich noch Naturfotografien gemacht habe. Jetzt fällt mir noch ein Weihnachtsessen ein, das ich als Symphonie bezeichnen möchte.

Rezept für Manow`s ‚Symphonie‘: Es werden Schweinrippen frisch gekauft, gewaschen und gegart. Die Rippchen werden so drapiert, dass man ein ‚Klavier‘ daraus entstehen lassen kann. Die Knochen bilden dabei die weißen Tasten und das dazwischenliegende Fleisch bildet die schwarzen Tasten. Der dahinterliegende ‚Klavierkörper‘ entsteht durch ein quadratisches Gemüsebeet.“  Norbert Manow

 

 

 

Weihnachtslieder im „Familien-Chor“, Brühnudeln und andere Traditionen….

„Da wir nicht christlich erzogen wurden, hatte für uns Weihnachten nur eine Bedeutung, solange die Kinder noch klein waren. Wir haben Lieder gesungen und ich erinnere mich daran, dass die Kinder schon darauf gewartet haben, dass ich die Weihnachtsgesänge anstimme. Es wurde überhaupt bei uns viel gesungen. Früher habe ich im Chor gesungen, daher war das zu Weihnachten mit den Kindern immer mein kleiner Chor. Wir haben vier Kinder und mein Mann dazu, das ergab den Familienchor zu Weihnachten. Gegessen haben wir immer Geflügelklein mit Brühnudeln. Alkohol gab es eher weniger. Als ich selbst ein Kind war, hat mein Vater immer den Weihnachtsbaum geschmückt. In einem Jahr hat er sich auf den Ausziehtisch gestellt, um die Spitze auf dem Weihnachtsbaum anzubringen und ist mit dem Tisch samt Baum zusammengekracht. Der gesamte Schmuck – alles war hinüber. Diese Geschichte habe ich jedes Jahr an meine Kinder weitergegeben und wir haben immer wieder herzlich darüber gelacht. Von meinem Vater habe ich übernommen, dass der Kauf des Weihnachtsbaumes in männlicher Hand bleibt. Daher hat mein Mann jedes Weihnachtsfest die Tanne selbst und in höchster Verantwortung ausgesucht.“

Mein Brühnudel-Rezept: Hühner- oder auch Gänseklein wird zusammen mit Suppengrün, bestehend aus Porree-Gemüse, Sellerie-Gemüse, Möhrchen und Petersilie, zu einer kräftigen Brühe gegart. Die Nudeln müssen sehr fein sein, ich nenne sie ‚Fadennudeln‘ und koche sie extra in stark gesalzenem Wasser und gebe sie erst am Ende in die kräftige Brühe. Ganz am Ende kommt die frisch gehackte Petersilie dazu.“ Ilse Bredow

 

 

Kaninchen und Bowle im Familienkreis

„Bei meiner Frau habe ich das Kochen gelernt und es gab jedes Jahr zu Weihnachten eine Gans, oder auch mal Kaninchen. Die Zutaten habe ich in der damaligen DDR über Beziehungen regelrecht errungen. An die Lebensmittel oder auch Geschenke kam ich durch Kollegen und Freundschaften, die sich auf der Arbeit ergaben. Wenn die Kinder da waren, haben wir eher eine Art Buffet vorbereitet. So war immer für alle alles da. Jeder hat profitiert. Getrunken wurde Bier und Bowle. Die Bowle wurde ganz klassisch, mit Schnaps und verschiedenen Früchten angesetzt und mit Wein dann aufgegossen. Dadurch, dass wir alle immer viel gearbeitet haben, gab uns das jährliche Weihnachtsfest die Möglichkeit, mit der gesamten Familie Zeit zu verbringen. Für den Kauf der Blumen war immer ich zuständig, wie auch für das Schmücken des Baumes. Währenddessen hat meine Frau alles andere vorbereitet.

Mein Kaninchen-Rezept: Das frische Kaninchenfleisch gab es nur auf dem Markt.  Spätestens nach 2 Tagen aber musste es zubereitet werden. Kaninchenfleisch wurde gesalzen und gepfeffert und zwar nicht zu früh. Kurz nach dem Würzen kommt das Kaninchen zum Braten in den Ofen. Dazu gab es Salzkartoffeln und entweder Mischgemüse oder Rosenkohl. Beide Gemüsesorten wurden immer frisch auf dem Markt gekauft, geputzt, gewaschen und eingefroren. Im Prinzip wurde das Gemüse vor dem Einfrieren so behandelt, dass man es direkt nach dem Auftauen zubereiten konnte.“ Wolfgang Palluch

 

 

 

„Barrieren – nein Danke!“        

Ein Projekt zur Berufsorientierung für junge Frauen mit Behinderungen

In dem durch den Berliner Senat für Integration, Arbeit und Soziales geförderten Pilotprojekt „Barrieren – nein Danke!“ der Bildung, Umschulung, Soziales (BUS) gGmbH wurden zwischen Juli 2020 – August 2022 15 Schülerinnen mit Behinderungen in der neunten und zehnten Klasse in ihrer Berufsorientierung unterstützt. In regelmäßigen Coachings wurden die Mädchen und jungen Frauen darin gefördert, sich mit ihren Interessen, Kompetenzen und Zielen auseinanderzusetzen. Um sich in der Berufswelt auszuprobieren und abzugleichen, ob das angestrebte Berufsziel auch realistisch passt, wurden alle Teilnehmerinnen in Praktika, möglichst auf dem ersten Arbeitsmarkt, begleitet. In dieser Zeit haben die Teilnehmerinnen allerlei Berufsfelder hautnah kennengelernt, so u.a. die Bereiche Theater, Floristik, Tierpflege oder Kunsthandwerk.
Da immer noch einige Unternehmen Vorbehalte und Fragen hinsichtlich der Einstellung von Menschen mit Behinderungen haben, war ein weiterer Ansatz des Projekts, genau diese für die Themen Inklusion und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren und zu informieren. Hierfür haben wir unter anderem unsere vierteilige Podcast-Reihe produziert.

Nachdem wir uns mit der Technik vertraut gemacht und uns zur Audiobearbeitung weitergebildet hatten, konnte es auch schon losgehen. Unsere Gäste für den Podcast bildeten eine spannende Mischung aus Arbeitgeber-, Beschäftigten- und Fachperspektive. Dafür kamen wir mit Anne Gersdorff von JOBinklusive, Jacob Wehner von der Hand.Fest gGmbH und Gudrun Marklowski-Sieke vom Integrationsfachdienst für hörbehinderte Menschen ins Gespräch.

 

 „Inklusion ist kein Charity-Projekt“

Unser erstes Gespräch durften wir mit Anne Gersdorff, Referentin bei JOBinklusive, führen. Frau Gersdorff und die Initiative JOBinklusive setzen sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ein und schaffen Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema. Frau Gersdorff ist in Fachkreisen bekannt und verfügt über eine große Expertise in diesem Feld. Wir unterhielten uns über die Ausgleichsabgabe, die UN-Behindertenrechtskonvention und ihre Zukunftsvisionen für eine inklusivere Arbeitswelt. Die menschenrechtliche Verortung von Inklusion war ein wichtiger Schwerpunkt in unserem Gespräch. So betonte sie, dass Inklusion kein „Charity-Projekt“ sei, sondern alle Unternehmen in der Verantwortung stehen, diese umzusetzen. Deutschland habe sich mit der Unterzeichnung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen dazu verpflichtet, Schritte zur Verwirklichung von Inklusion umzusetzen. Unternehmen werden daher in ein paar Jahren gar nicht mehr daran vorbeikommen,  Menschen mit Behinderungen einzustellen. Die Erhöhung der Ausgleichsabgaben könne ein Weg dafür sein, weitere Anreize zu schaffen. Zugleich wünschte sie sich, dass es die Ausgleichsabgaben zukünftig nicht mehr brauche.


„Einfach machen ist die Devise“

Nun beschäftigt uns natürlich auch die Perspektive der Arbeitgeber*innen, welche schließlich die Entscheidung über die Einstellung von Personal treffen. Dafür sprachen wir mit Jacob Wehner, Geschäftsführer der Hand.Fest gGmbH, einem Inklusionsunternehmen im Bereich Catering, das im Jahr 2021 den Berliner Inklusionspreis in der Kategorie Inklusive Ausbildung erhielt. Im Gespräch wurde deutlich: Praktika sind oftmals der Schlüssel zur Ausbildung. Wir erfuhren von seiner Offenheit gegenüber neuen Bewerber*innen, die wir uns so auch für andere junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben wünschen. Bei Hand.Fest stehen nicht die Schwächen der Menschen im Vordergrund, sondern deren Stärken und Potenziale.

Wir fragten Jacob Wehner nach der Besonderheit eines Inklusionsunternehmens und erfuhren: Ein Inklusionsunternehmen verpflichtet sich dazu, 30-50 % Menschen mit einer Schwerbehinderung einzustellen. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier gleichberechtigt zusammen. Aus seiner Erfahrung kann er sagen, dass es ansonsten mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zu „normalen“ Unternehmen gebe. Den Unternehmen, die beabsichtigen, Menschen mit Behinderung einzustellen möchte, legt Jacob Wehner nahe, dass es sich lohne, es einfach zu wagen, da letztlich alle Seiten davon profitieren können.

 

„Wenn man so auf der Straße geht, sieht man nicht, ob ein Mensch eine Hörbehinderung hat“

Besonders gefreut hat uns auch der Austausch mit Gudrun Marklowski-Sieke. Sie arbeitet im Integrationsfachdienst für hörbehinderte Menschen und ist selbst von Geburt an taub. Das Gespräch mit ihr wurde durch eine Gebärdensprachdolmetscherin unterstützt.
Durch ihre eigenen Erfahrungen sowie ihr Fachwissen, gab Frau Marklowski-Sieke uns spannende Einblicke in das Arbeitsleben mit einer Hörbehinderung und ihre Tätigkeit als Beraterin. Sie sprach von den konkreten Hürden, die Menschen mit einer Hörbehinderung auf dem Arbeitsmarkt erfahren. Eine Hörbehinderung  ist von außen nicht sichtbar. Aus Scham behalten manche Betroffene ihre Behinderung daher erst einmal für sich. Die Beratung des WIB-Verbundes – Weißenseer Integrationsbetriebe –  kann hier ganz konkret ansetzen und Menschen mit einer Hörbehinderung unterstützen, z.B. technische Hilfsmittel oder Dolmetscher*innen zu finden sowie zwischen Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen zu vermitteln.


Zwei Jahre „Barrieren – nein Danke!“

In unserer letzten Folge lassen wir als dreiköpfiges Projektteam die letzten zwei Projektjahre Revue passieren. Wir sprechen über die durch die Projektteilnehmerinnen erlangten Erkenntnisse und gleichen diese mit dem ab, was aus den bisherigen Podcastgesprächen mit den Gästen hervorging. Als ein Projekt, das sich explizit an Mädchen und junge Frauen richtet, weisen wir auf Grundlage aktueller Studienerkenntnissen im Besonderen auf die Notwendigkeit einer Förderung von Mädchen mit Behinderungen hin. Schließlich erfahren sie auf dem Arbeitsmarkt doppelte Benachteiligung. Im Vergleich zu Frauen ohne Behinderung und Männern mit und ohne Behinderung haben sie deutliche Nachteile hinsichtlich Lohn sowie Vollzeit- und Führungspositionen. Hier ist noch viel Luft nach oben.


Nach „Barrieren – nein Danke!“ folgt nun „Barrieren – nein Danke! 2“

Nachdem „Barrieren – nein Danke!“ im August abgeschlossen wurde, ging das Projekt im September in die zweite Runde. So erhielten wir vom Senat die Förderzusage für ein zweijähriges Folgeprojekt. In diesem wird der Fokus auf die Aufnahme von Ausbildung/Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gelegt. Einige der bisherigen Teilnehmerinnen aus dem ersten Projekt werden wir weiter begleiten und freuen uns außerdem auf weiteren Zuwachs.
Auch den Podcast werden wir im kommenden Jahr weiterführen und mit weiteren interessanten Gästen aus dem Bereich Inklusion in der Arbeitswelt ins Gespräch kommen.

 

Der Podcast „Barrieren – nein Danke!“ ist auf Spotify und YouTube zu hören.

Spotify: https://open.spotify.com/show/17hpPMUZLV0Gojop0fl9SU

YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PL7ATQzFOxBSseo0KoKr9FI3-EpVfvD4tn

 

 

 

 

 

 

 

 

Glänzende Kinderaugen – Kinder schmücken den allerersten Weihnachtsbaum im Dienstleistungs.Campus

Die Jacken wurden abgelegt und schon wurde der Weihnachtsbaum mit dem selbstgebastelten Baumschmuck dekoriert. Was gab es da alles für wunderschöne Kreationen zu bestaunen. Glitzernde Sterne, kleine Engel aus gefaltetem Zeitungspapier und buntbemalte Christbaumkugeln schmücken nun den großen Baum. Mit vereinten Kräften wurden Kinder sogar hochgehoben, damit auch die oberen Zweige verziert werden konnten.

Oh Tannenbaum…

Zum krönenden Abschluss der Schmückaktion wurde das Licht im Foyer gedimmt, der Baum strahlte nun  in seinem goldenen Licht und wurde mit den Lieblingsweihnachtsliedern der Kinder besungen. Fröhliche Kinderstimmen und weihnachtlicher Gesang zogen die Mitarbeiter*innen aus ihren Büros ins Foyer und einige Kolleg*innen fielen in die wohlvertrauten Weihnachtsklänge mit ein. Ilka Possin, pädagogische Fachkraft aus dem Montessori-Kinderhaus Lissabonallee, und ihre Gitarre, begleiteten die Kinder musikalisch.

Nach diesem weihnachtlichen Auftakt gab es für alle Kinder zur Stärkung leckere Brezeln, die schnell verputzt waren. Als kleine Überraschung konnten sich die Kinder einen Bleistift mit lustigem Kopf aussuchen.

 

Mini-Konzert für die Bewohner*innen des Pflegewohnheims

Nach einer kurzen Pause und wieder warm angezogen, ging es nun für die Kindergruppe in Richtung Fidicinstraße zum benachbarten Pflegewohnheim „Am Kreuzberg“. Dort sangen die Kinder zur Freude der Bewohner*innen gemeinsam im Garten Weihnachtslieder. „In der Weihnachtsbäckerei“ war einer der beliebtesten Hits der kleinen Sänger*innen. Bei einigen Gästen glitzerten sogar Tränen der Freude in den Augen. Zum Abschied und als Dankeschön wurden an die Kinder warmer Tee und Schokoladenlebkuchen verteilt. Nach diesem erlebnisreichen Vormittag machten sich die Kinder gemeinsam mit den Pädagog*innen wieder auf den Weg zurück in die Kitas.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine wunderschöne und gelungene, weihnachtliche Aktion stellt ganz sicher den Anfang für eine schöne Tradition dar: Kita-Kinder schmücken im Dienstleistungs.Campus des Unionhilfswerks den Weihnachtsbaum,  gemeinsam werden Weihnachtslieder gesungen und die vorweihnachtliche Zeit eingeläutet.