Monthly Archives: August 2019

Tolle Tipps für Ihre Gesundheit am Arbeitsplatz

Sport ist wichtig, gerade wenn man im Job nur wenig Bewegung hat. Denn einige von uns arbeiten überwiegend sitzend.
Kleine Angebote in der Mittagspause, wie eine gemeinsame Spazier- oder Joggingrunde, können mit relativ wenig Aufwand und Kosten umgesetzt werden. Eine weitere Variante sind kurze Übungen, die man direkt am Arbeitsplatz macht.
Wenn Sie Sport treiben, fühlen Sie sich wohler und ausgeglichener und sind letztendlich auch produktiver.
Regelmäßiger Sport beugt Krankheiten vor. Wer fit bleiben will, sollte 30 bis 50 Minuten Ausgleichssport pro Tag treiben. Was für eine Sportart, ist fast egal. Machen Sie sich fit durch Übungen am Platz!

 

Hier haben wir sechs Übungen für Sie zusammengestellt, die Sie locker am Arbeitsplatz machen können, egal wo: Ob im Büro, in Dienst- oder Pausenräumen, auf dem Flur oder sogar draußen an einer Sitzbank oder auf einer Grünfläche – diese Übungen kann man überall nachmachen:

1. Wirbelsäule strecken

Unsere Anatomie ist für das lange Sitzen nicht geschaffen und als erstes protestiert die Wirbelsäule dagegen. Mit dieser Übung stärken und entlasten Sie sie.

  • Setzen Sie sich aufrecht in Ihren Stuhl und verschränken Sie die Finger beider Hände miteinander.
  • Atmen Sie nun tief ein und führen Sie die Arme senkrecht über Ihren Kopf und so weit nach hinten, wie es Ihnen möglich ist. So sollten Sie eine deutliche Spannung in den Oberarmen spüren.
  • Atmen Sie nun langsam aus und verharren Sie drei bis vier weitere, tiefe Atemzüge in dieser Position.
  • Führen Sie mit einem letzten, langsamen Ausatmen Ihre Arme wieder nach vorne.

 

2. Brustmuskeln dehnen

Verkürzte Brustmuskeln sind eine häufige Folge zu langer Arbeit am Computer. Mit dieser Übung dehnen Sie sie und beugen schmerzhaften Verspannungen vor.

  • Setzen Sie sich aufrecht auf die Kante Ihres Stuhls und strecken Sie Ihre Arme waagerecht nach links und rechts aus. Ihre Hände befinden sich dabei auf Höhe Ihrer Schultern, die Handflächen zeigen nach vorne.
  • Atmen Sie nun langsam und tief ein und führen Sie die Arme dabei nach hinten bis Sie eine deutliche Spannung spüren.
  • Für einen besonders intensiven Effekt drücken Sie Ihren Rücken bis zum Hohlkreuz durch. Halten Sie diese Position etwa fünf Sekunden.
  • Atmen Sie dann aus und bringen Sie die Arme wieder nach vorne.

 

3. Schultern mobilisieren

Schmerzen in den Schultern sind typische Symptome einer sitzenden Tätigkeit. So mobilisieren Sie sich einfach und schnell:

  • Sitzen Sie möglichst gerade auf Ihrem Stuhl und verschränken Sie die Finger ineinander.
  • Führen Sie die Arme nun gerade nach vorne, die Handrücken zeigen zu Ihnen, so als wollten Sie Ihre Finger knacken lassen.
  • In dieser Position ziehen Sie nun Ihre Schulterblätter so fest zusammen, wie Sie können.
  • Halten Sie diese Stellung etwa 10 Sekunden, erst dann dürfen Sie sich wieder entspannen.

 

Für die nun folgenden Übungen ist eine Sportmatte gut. Es geht aber auch ohne!

 

4. Marschieren im Stand

 

5. Kniebeugen

 

6. Liegestütze am Schreibtisch. Alternativ auch gegen eine Sitzbank oder eine Wand.

 

 

Nicht nur Sport und Bewegung sorgt für Vitalisierung, auch Vitaminbomben sind wichtig, zum Beispiel leckere Smoothies.

Schnell zu Hause gemacht und mitgenommen – decken Sie den Vitaminbedarf für den ganzen Tag! Probieren Sie unser Rezept für einen Kiwi-Smoothie mit Banane und Rucola!  In vier Schritten zeigen wir Ihnen, wie Sie den fruchtigen Powerdrink selber mixen. Für 2 Gläser Kiwi-Smoothie brauchen Sie:

  • 2 Kiwis
  • 1 Banane
  • 50 g Rucola
  • 300 ml Orangensaft
  • 100 ml Wasser
  • 1 EL Öl (zum Beispiel Leinöl oder Sonnenblumenöl)
  • 2 EL Limettensaft

 Kiwi-Smoothie mixen – so geht’s

  1. Kiwi und Banane schälen, in grobe Stücke schneiden und in einen Mixer geben.
  2. Rucola waschen und ebenfalls in den Mixer geben.
  3. Orangensaft, Wasser, Öl und Limettensaft dazu geben und alles zusammen auf höchster Stufe so lange mixen, bis der Smoothie flüssig ist.
  4. In Gläser umfüllen und genießen

Oder wie wäre es mit einer „Grünen Mischung“?

  • 2 Handvoll Feldsalat
  • 1 Handvoll Romana
  • ½ Gurke
  • 3 kleine aromatische Äpfel (z.B. Elsta)
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Saft einer ½ Zitrone
  • Wasser nach Belieben

Alles in einen Mixer geben, mixen und fertig ist der Smoothie! Smoothies sind ideale Energie- und Vitaminspender und lassen sich gut transportieren. Außerdem versüßen Sie Ihren Tag mit einer leckeren Fruchtnote.
Wir sagen „Prost“ und „Auf die Gesundheit“ 😉

 

Wir freuen uns auf Ihre Tipps zum Thema „Gesund am Arbeitsplatz“.

 

 

„Wir sind hier alle irgendwie fahrradverrückt!“

Denn genau hier treffen sich jede Woche Geflüchtete und Freiwillige mit dem gemeinsamen Ziel, ihre Fahrräder, aber auch Kinderroller und Rollstühle wieder auf Vordermann zu bringen und gleichzeitig in einen fruchtbaren interkulturellen Dialog zu treten. Quasi eine Win-Win-Situation.

Gewerkelt und geschraubt wird hier nach dem Prinzip Selbsthilfe-Werkstatt: Die vier verantwortlichen Freiwilligen reparieren mit den Geflüchteten also nicht nur ihre Räder, sondern begleiten beim Selbermachen und leisten somit Hilfe zur Selbsthilfe! Getreu dieses Mottos werden Interessierte hier zur Selbstständigkeit ermutigt.

Nach der Aussage von Kai (49) sei das übergeordnete Ziel, die Fahrradwerkstatt zu einem Selbstläufer zu machen. Und das läuft anscheinend ganz gut, denn drei der Bewohner besitzen bereits einen eigenen Werkstattschlüssel. Nach seiner Motivation gefragt, antwortet Kai: „Nicht nur zur Kenntnis nehmen und darüber quatschen, auch was tun!“ Alle Freiwilligen sind fahrradinteressiert und mögen die Kombination aus der Kommunikation mit Geflüchteten und handwerklicher Arbeit, die Kai und seinen Kollegen in ihrem beruflichen Alltag oft zu kurz kommt. Sie sind der Überzeugung, dass sie hier selbst noch einiges dazulernen können, da viele Geflüchtete mit guten Vorkenntnissen kommen und andere wiederum mit einigem Geschick improvisieren.

Ein Stück Willkommenskultur

Das ganze Projekt fühlt sich wie eine Gemeinschaftsaktion an. Alle arbeiten hier für- und miteinander. Die freiwilligen Schrauber haben sich bereits miteinander angefreundet und auch mit den Bewohnern sind im Laufe der Zeit persönliche Kontakte entstanden. Zwischen den hochkonzentrierten und herumwuselnden Menschen stehend, fühlt es sich wirklich sehr familiär an und ein unglaublich positives und offenes Klima ist spürbar. Jens (53), der bereits seit anderthalb Jahren freiwillig tätig ist, zeigt sich mehr als zufrieden mit dem Gelingen des Projekts und ist immer wieder glücklich, wenn Bewohnerinnen und Bewohnern der Schritt in die Selbstständigkeit gelingt. Der zweite Jens (50) im Bunde betont die Wichtigkeit der interkulturellen Kommunikation und die gesellschaftliche Verantwortung: „Die Leute sollen merken, dass sie willkommen sind und dass nicht alle Deutsche sie ablehnen.“

Weitere Unterstützung ist gefragt

Was sich an Materialien, Werkzeugen und Fahrrädern ansammelt, sind ausschließlich gespendete Güter. Erhaltene Aufwandsentschädigungen für das Engagement investieren die Freiwilligen nach eigener Aussage wieder komplett in die Werkstatt. Obwohl das Projekt überaus erfolgreich läuft, sind zusätzliche Sach- und vor allem Zeitspenden wünschenswert – ein bis zwei Stunden im Monat pro Freiwilligem würden schon reichen. Natürlich dürfen sich auch interessierte Schrauberinnen trauen. Die Anforderungen an Interessierte sind niedrigschwellig, es werden keine hochqualifizierten Fahrrad-Schlosser erwartet, sondern vielmehr Begeisterung und Engagement. Fehlende Kenntnisse werden natürlich liebend gerne vermittelt.

In naher Zukunft soll das Projekt Mädchen-Fahrrad-Werkstatt in den gleichen Räumlichkeiten stattfinden, das vom Kooperationspartner OUTREACH Mobile Jugendarbeit Berlin  gestaltet wird.

Sachspenden rund ums Fahrrad können hier angemeldet werden. Bei allen Fragen zum Thema Freiwilligenengagement und Zeitspenden in der Einrichtung in Pankow ist Ralf-Rene Gottschalk der richtige Ansprechpartner.

 

Herrlicher Quinoa-Salat

Dieser Sommer brachte uns – wie schon der letzte – viele heiße Tage. Im Juni und Juli kletterte das Thermometer auf Rekord-Temperaturen, da mochte so mancher eigentlich gar nicht wirklich etwas essen.

Leichte Rezepte stehen auf dem Plan

Da wir alle aber irgendwann einsehen, dass wir von Luft, Liebe und kaltem Wasser allein nicht leben können, stehen an solch warmen Tagen Obst, Gemüse und Salate auf dem Plan.
Und diese Salate schmecken auch jetzt, wo die Tage langsam kühler werden, immer noch köstlich und verlängern das Sommergefühl.

Einen solchen tollen Salat für die Mittagspause hat uns Colette Gärtner empfohlen: Ein Traum für Quinoa-Liebhaber, der richtig satt macht, aber trotzdem erfrischt und an Sommer denken lässt.
Und die Zubereitung geht tatsächlich richtig flink.

Diese Zutaten werden für 4 Personen benötigt:

1 Mango
80 g frischen Blattspinat
2 Frühlingszwiebeln
40 g Basilikum
2 Limetten
100 g Quinoa
400 g Kichererbsen
60 g getrocknete Tomaten
1 Zehe Knoblauch
etwas Salz
etwas Pfeffer

Und so schnell ist der Quinoa-Salat gezaubert

Wir beginnen mit der Quinoa, kochen sie ganz einfach nach Packungsanleitung und lassen sie etwas abkühlen. In der Zwischenzeit schälen und würfeln wir die Mango und schneiden die getrockneten Tomaten klein. Außerdem werden auch Frühlingszwiebeln, Basilikum und Spinat zerkleinert.

Nachdem die Quinoa abgetropft ist, geben wir alle Zutaten gemeinsam in eine Schale. Wir reiben den Knoblauch und pressen die Limetten und geben beides gemeinsam mit Salz und Pfeffer über den Salat. Zum Schluss vermengen wir alles gut und lassen uns den Salat schmecken :-).

 

Wir wünschen guten Appetit!

Rotkäppchen, der Wald und ich.

Wenn mehrere Märchen in einen Text zusammenfließen, dann ist das etwas Ungewöhnliches: Andreas Merkel ist es gelungen, Rotkäppchen, Schneewittchen und Hänsel und Gretel mit einem Hauch von Moderne in eine Geschichte zu packen. Und das hört sich an wie eine Mischung aus Science-Fiction und phantastischer Literatur:

Wenn ein Omelett zum Heiratsantrag führt, dann lässt Warner Brothers grüßen

Eigentlich wollte der Protagonist nur ein paar Eier für ein Omelett besorgen, doch dann trifft er auf die Frau seines Lebens – eine Mischung aus Rotkäppchen und Lufthansa-Stewardess. Mit dieser erlebt er im Wald, wo sich die beiden sogleich mit einem Korb hinbegeben, viele Abenteuer. Ein Funke Eifersucht bleibt nicht aus, als der Wolf sich als Widersacher erweist und Rotkäppchen einen Heiratsantrag samt Zukunft bei Warner Brothers verspricht.

Was passiert, wenn eine Parodie auf die Märchenlandschaft geschrieben wird?

Nach einigem turbulenten Hin und Her wird am Ende – ganz märchenhaft – alles gut. Die sieben Zwerge entpuppen sich als Gartenbauarbeiter und der Protagonist genießt sein Omelett doch noch mit Rotkäppchen an seiner Seite.

Neugierig geworden? Dann hören Sie doch mal in die Video-Lesung rein.

Fazit: Eine wirklich witzige Märchen-Parodie, die durch unerwartete Wendungen überrascht.