Monthly Archives: Dezember 2020

Helfen in der kalten Jahreszeit

Adventskalender, Teddys und Lebkuchen

Bereits im November hat die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnungslosenheims „Heim im Kiez“ des UNIONHILFSWERK eine Freude gemacht. Die Flughafengesellschaft hat Adventskalender, Teddybären und Lebkuchen übergeben. „Wir sind dankbar, dass unser Wohnungslosenheim bedacht wurde“, sagt Svenja Rekow, Sozialarbeiterin der Einrichtung in Bohnsdorfer Dahmestraße. „Besonders in diesen Zeiten sollten solche kleinen Gesten nicht vergessen werden.

Wunschkarten am Weihnachtsbaum

Das Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe wollte ebenfalls Gutes tun und hat für die Menschen aus dem Wohnungslosenheim „Heim im Kiez“ einen Wunschbaum aufgestellt. An dem schön geschmückten Baum im Foyer des Krankenhauses wurden Wünsche, die Bewohnerinnen und Bewohner auf Karten geschrieben haben, aufgehängt. „Viele hätten natürlich gerne eine eigene Wohnung“, weiß der Leiter des Wohnungslosenheims, Ralf Schönberner. „Aber es ging hier um ganz praktische Dinge“. Auf den Karten standen beispielsweise Bücher, Gutscheine, warme Bekleidung und auch Hygieneartikel. Erfüllt wurden die Wünsche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Geschäftsführung des Krankenhauses.

Auch wenn es dem katholischen Träger in erster Linie darum ging, Geschenke zu übergeben, hat er angeboten, wegen des Wunsches nach den eigenen vier Wänden im Gespräch zu bleiben. „Auch über dieses großartige Angebot freuen wir uns sehr “, so Ralf Schönberner.

Foodtruck brachte Weihnachtsessen vorbei

An die Gäste der Wohnungslosentagesstätte Schöneberg des UNIONHILFSWERK wurde ebenfalls gedacht. Ein Foodtruck brachte köstliches Weihnachtsessen, Dessert und Beutel, gefüllt mit Artikeln des täglichen Bedarfs wie Zahnpasta und Duschgel, zur Einrichtung in der Gustav-Freytag-Straße. Die Aktion möglich gemacht haben Diakonie, Johannesstift und Frank Zander. „Ich bin mir sicher, dass diese schöne Geste unseren Gästen in guter Erinnerung bleiben wird“, sagt Sozialarbeiter Tobias Burzan, der gemeinsam mit seinem Kollegen Marino Hausen das Projekt durchgeführt hat.

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Alle können helfen

Helfen ist einfacher, als viele denken. Man kann den betroffenen Menschen persönlich Kleidung, Essen oder Geld geben. Man kann Hilfe holen: Droht Gefahr, ist der Notruf 112 die richtige Rufnummer. Möchte die bedürftige Person in eine Einrichtung der Kältehilfe gebracht werden, stehen der Kältebus unter 0178 523 5838 unter der Wärmebus unter 030 600 300 1010 zur Verfügung (mehr unter https://www.berliner-obdachlosenhilfe.de/).

Gabenzäune sind eine weitere Möglichkeit, um sich für Bedürftige einzusetzen. Sinnvolle Spenden sind warme Kleidung, Schuhe, Hygieneartikel und Essen in beschrifteten Tüten.

Mit einer kostenlosen App der Berliner Kältehilfe ist es zudem möglich, unterwegs und jederzeit Hilfe zu leisten. Die App zeigt an, was wo gebraucht wird.

Weihnachtsfeiern en miniature

In normalen Zeiten füllte sich der große Saal im Hotel Moa Berlin mit über 1.000 Beschäftigten der Werkstatt für behinderte Menschen. Bedient und umsorgt wurden sie von den festangestellten Mitarbeitenden. Aus bekannten Gründen ging das dieses Jahr nicht.

Aber gar keine Weihnachtsfeier? Das wollte kaum jemand. Die Alternative: Mini-Weihnachtsfeiern in den gewohnten Arbeitsgruppen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. So gab es keine neuen Begegnungen – dafür aber viel Freude und gemütliche Stunden im vertrauten Kreis.

Am Standort in der Koloniestraße funktionierte die Tischlerei ihre Werkstatt kurzerhand um: an einer langen, festlichen Tafel mit Trennwänden konnten alle Beschäftigten mit genügend Abstand Platz nehmen. Die Verwaltung wiederum verwöhnte ihre Beschäftigten mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, die Mediengestaltung lud zum Basteln ein und in der Öffentlichkeitsarbeit gab es einen weihnachtlich-gemütlichen Rahmen um zu plaudern – auch hier mit genügend Abstand natürlich.
Die Eichbuschallee punktete mit einem Mini-Weihnachtsmarkt im Innenhof mit heißem Punsch, Zuckerwatte, kandierten Äpfeln, Leckereien vom Grill und weihnachtlichem Gebäck. Auch hier konnten alle in ihren Räumen gemütlich (mit Abstand und Maske) beieinandersitzen und sich austauschen – und der einen oder anderen Weihnachtsgeschichte lauschen.
In Teltow wiederum duftete es wunderbar weihnachtlich nach Glühmost, Mutzenmandeln, Maroni und gebrannten Mandeln, die man auf dem weitläufigen Hof bekam.

Überraschung und musikalischer Höhepunkt waren Mini-Konzerte des Staats- und Domchores. Wie schon im Sommer in einigen Senioren-Einrichtungen des UNIONHILFSWERK besuchte eine kleine Gruppe des Chores die Standorte in der Koloniestraße, der Genter Straße und der Oranienstraße. So drangen durch die überall zum Lüften geöffneten Fenster weihnachtliche Klänge in die Räume.

Wir wünschen: Frohe Weihnachten!

Adventsfeier der besonderen Art – Wenn der Weihnachtsmann online kommt

Was gehört zu einer schönen Adventsfeier? Gutes Essen, Weihnachtsmusik, Plätzchen, Schokolade, der Weihnachtsmann, Weihnachtsgedichte und nette Menschen. Für all das wollten wir sorgen – nur in diesem Jahr etwas anders als bisher.

Es wurden also an einem Sonntag im Dezember alle 18 Wohngemeinschaften mit einem 3 Gänge Menü beliefert. Von Salaten im Glas über Wildscheingulasch mit Spätzle bis hin zu leckerem Nachtisch – kulinarisch blieben keine Wünsche offen.Vier unserer Mitarbeiter*innen belieferten die Wohngemeinschaften mit VW Busen. Alle Bewohner*innen freuten sich über eine kleine Nikolaustüte und die Mitarbeiter*innen wurden mit leckeren Weihnachtsplätzchen überrascht.

Gemeinsames Weihnachtsgedicht per Video-Konferenz

Die technischen Vorbereitungen und Probeläufe forderten einiges an Geduld. Mit Unterstützung der IT-Abteilung und der Koordination von Michael Ebert aus der Wohngemeinschaft Gerichtstraße waren aber letztlich alle Standorte gut ausgerüstet und auch die notwendigen Endgeräte standen zur Verfügung.
In einer Videokonferenz sollten die beiden Moderator*innen Bernhard Wolf und Rosa Felicitas Wellenbrink durch ein buntes Programm mit Live-Weihnachtsmusik führen.

Aus der Musik wurde letztlich nichts und auch der Beamer streikte. Die technischen Hürden konnten die Stimmung in den 11 teilnehmenden Wohngemeinschaften aber keinesfalls trüben. Gerade diese neue Erfahrung, die Improvisation und sicher auch das gemeinsam aufgesagte Gedicht und der Online-Weihnachtsmann werden in guter Erinnerung bleiben.

Eine Adventsfeier, die wir alle nicht vergessen werden.

Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf: „Ein Lichtblick in dunklen Zeiten“

Gesprächsgruppen in kleiner Runde

„Im Vergleich zum ersten Lockdown im Frühling können immerhin Gesprächsgruppen in kleiner Runde mit fünf Personen weitergehen. Dafür haben wir uns stark gemacht“, betont Alexandra Knorr. Schließlich gehe es um die psychosoziale Unterstützung und Entlastung von pflegenden Angehörigen, die gerade in einer Krisensituation wichtig sei.

Sie und ihre Kollegin freuen sich über die Rückendeckung vom Träger, Unionhilfswerk Ambulante Dienste gemeinnützige GmbH, und von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. „Dass unsere Kontaktstelle PflegeEngagement nicht ganz schließen muss, zeigt, dass unser Angebot als wichtig angesehen wird“, sagt Christine Gregor.

Verständnis und Hilfestellung

Auch Rosemarie Pfeiffer ist froh, dass ihre Gesprächsgruppe in kleiner Runde stattfinden kann. „In diesen dunklen Zeiten ist sie ein Lichtblick“, sagt die 80-Jährige, die ihren Mann seit dreieinhalb Jahren zu Hause pflegt. Zurzeit tauscht sie sich einmal im Monat mit anderen pflegenden Angehörigen aus – normalerweise zweimal im Monat. „Dabei geht es einerseits um das Verständnis füreinander und andererseits um Ratschläge und konkrete Hilfestellung. Man kommt auf ganz neue Ideen und probiert sie aus“, so Rosemarie Pfeiffer. Das sei sehr stärkend und stützend. Ihr Bekannten- und Freundeskreis könne Unterstützung in dieser Form nicht leisten.

Angebote: vor Ort und telefonisch

Ehrenamtliche begleiten und moderieren die verschiedenen Gesprächsgruppen vor Ort. Außerdem stehen sie, genauso wie die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen, den pflegenden Angehörigen telefonisch zur Seite. „Diese Möglichkeit, um im Austausch zu bleiben, wurde insbesondere im Frühling, als die Kontaktstelle PflegeEngagement geschlossen werden musste, gerne und oft genutzt“, erinnert sich Christine Gregor. Digitale Lösungen sollen perspektivisch hinzukommen.

Jubiläumsveranstaltungen im nächsten Jahr

Einen Wermutstropfen gab es trotzdem: Die Jubiläumsfeierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der zwölf Berliner Kontaktstellen PflegeEngagement mussten entfallen. Aber das Team in Reinickendorf setzt auch hier auf Zuversicht. „Die Kontaktstellen PflegeEngagement planen in 2021 eine virtuelle Ausstellungseröffnung, gekoppelt mit einem oder mehreren Fachvorträgen“, berichtet Alexandra Knorr. Die bezirkliche Jubiläumsveranstaltung soll ebenfalls nachgeholt werden. „Als kleines Dankeschön in diesem Jahr haben wir Adventskalender und Dankeskarten anfertigen lassen, die an alle versendet wurden“, ergänzt Christine Gregor. Eine Aufmerksamkeit, die bei Rosemarie Pfeiffer sehr gut ankommt. „Diese kleine Freude ist so entzückend, so herzerwärmend, einfach schön.“

Mit Podcasts auf positive Gedanken kommen

Im ersten Lockdown hatten Alexandra Knorr und Christine Gregor die Idee, Podcasts anzubieten. Ihr Ziel war es, die Angehörigen neben dem Telefonkontakt auf eine andere Weise zu unterstützen. „Wir wissen, dass 60 Prozent unserer pflegenden Angehörigen das Internet oder WhatsApp nutzen“, rechnet Alexandra Knorr vor. „Deshalb haben wir mithilfe einer Gerontotherapeutin und Entspannungspädagogin vier Podcasts mit dem Titel „RuheInseln“ produziert. Diese befinden sich nach wie vor auf der Internetseite und enthalten Anregungen zur Entspannung sowie eine Übung.

Vier weitere Podcasts folgen zum Jahreswechsel. Einer ist bereits online (hier geht es zu den Podcasts). „Wir denken, dass unsere pflegenden Angehörigen viele positive Gedanken rund um die anstehenden Feiertage gebrauchen können, gerade in diesem Jahr“, so Christine Gregor.

Video: Glücksmomente

Wir im Unionhilfswerk begleiten Menschen und stehen Hilfebedürftigen zur Seite. Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass wir dies seit langem nur unter erschwerten Bedingungen tun können. Die Arbeit ist herausfordernder, privat müssen Kinder durch Home-Schooling oder Quarantäne begleitet werden und die Auflagen und Kontaktbeschränkungen zehren bei uns allen an den Kräften. Wir vermissen die Umarmungen der Großeltern oder Freunde und die Unbeschwertheit der Vor-Corona-Zeit.

Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam optimistisch und zuversichtlich bleiben. Für uns selbst und im Besonderen für die Menschen, die unsere Unterstützung brauchen.
Vieles kann dabei helfen, besser durch diese schwere Zeit zu kommen. Wir möchten heute auf die kleinen Glücksmomente blicken, die es auch noch gibt, überall und zu jeder Zeit, manchmal ganz unverhofft.

Wir haben Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Unternehmensbereichen gebeten, uns ihren ganz persönlichen Glücksmoment zu schildern und daraus für Sie ein kleines Video zusammengestellt.
Jeder von uns erlebt seine ganz eigenen kleinen Glücksmomente. Ein besonders schöner Spaziergang in der Natur, das aufbauende Lächeln der Kollegin in einer schwierigen Arbeits-Situation, die Dankbarkeit eines Bewohners oder der lustige Spruch eines Kindes.
Wichtig ist nur, dass wir diese Momente weiterhin sehen und wahrnehmen. So können wir Kraft daraus tanken und gestärkt unsere Aufgaben mit allen aktuellen Herausforderungen meistern.

Und vielleicht erzeugt dieses Videos bei einigen von Ihnen auch schon einen kleinen Glücksmoment….

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

 

Glueckmomente Unionhilfswerker 2020

In der Weihnachtsbäckerei: Unsere Lieblingsrezepte für Süßes im Advent

Dieses Weihnachten wird uns wohl in besonderer Erinnerung bleiben: Keine Weihnachtsmärkte, keine Weihnachtsfeiern und Kontaktbeschränkungen. Wir finden: Umso mehr Grund, sich auch die Adventszeit schon möglichst gemütlich zu machen! Warum holen wir also die Weihnachtsbäume nicht ein wenig eher ab und backen (noch) mehr Plätzchen als in anderen Jahren? Die kann man immerhin auch super an Familie und Freunde per Post verschicken.

Die Kolleginnen der Wegbegleiter-Redaktion möchten inspirieren und verraten ihre Lieblingsrezepte in der Weihnachtsbäckerei. Achtung: Suchtgefahr!

Gina Schmelter backt Weihnachts-Cookies:

Cookies gehören zu unseren Lieblingskeksen. Sie sind leicht zuzubereiten und schmecken das ganze Jahr über. Mit Lebkuchengewürz und Zimt passen sie hervorragend in die bevorstehende Weihnachtszeit. Die Weihnachts-Cookies schmecken aber nicht nur gut, sondern riechen schon bei der Zubereitung herrlich verführerisch. Das Rezept gilt für 16 Cookies.

Sie brauchen:

  • 80g Zartbitterschokolade
  • 100g weiche Butter
  • 175g braunen Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2-1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 Ei
  • 230g Weizenmehl
  • etwas Backpulver
  • etwas Schokolade für die Deko

Und so geht‘s:

Heizen Sie den Ofen auf 180° C Umluft vor und legen Sie zwei Bleche mit Backpapier oder einer Dauerbackmatte aus. Die Zartbitterschokolade hacken Sie in grobe Stücke. Stellen Sie die Schokolade erst einmal zur Seite.
Sie mischen Butter, Zucker und die Gewürze  und rühren sie, bis eine cremige Masse entsteht. Geben Sie das Ei dazu und schlagen sie alles zu einem schaumigen Teig. Nun rühren Sie zunächst Mehl und Backpulver unter und heben im Anschluss die grobe Schokolade unter die Masse.

Formen Sie mit dem Teig ca. 16 gleichmäßige Kugeln, die Sie zum Schluss mit ausreichendem Abstand zueinander auf die Backbleche legen und leicht andrücken.

Backzeit: 15 Minuten.

Zum Schluss können die Weihnachts-Cookies mit etwas Schokolade verziert werden. Dazu wird eine Gabel in die Schokolade getaucht und schnell über den Cookies hin und her bewegt.

 

Yvonne Gaebel mag Glühweinschnittchen

Wenn der Glühwein schon nicht auf dem Weihnachtsmarkt getrunken werden darf, kommt er eben ins Weihnachtsgebäck. Ob Sie mit den Glühweinschnittchen dann „anstoßen“ wollen, überlassen wir Ihnen :-).

Sie brauchen:

Für den Teig:

  • 250g weiche Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250g Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 150g Schokolade
  • 1/8 l Glühwein oder Kinderpunsch

Für die Glasur:

  • 250g Puderzucker
  • 4-5 Esslöffel Glühwein oder Kinderpunsch

Und so geht’s:

Geben Sie Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier in eine Schüssel und rühren Sie es mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig. Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vor und legen Sie das Blech mit Papier oder Matte aus.

Sieben Sie Mehl und Backpulver zur Teigmasse, reiben Sie die Schokolade und geben Sie auch diese dazu, bevor Sie den Glühwein oder Kinderpunsch dazu gießen. Verarbeiten Sie alle Zutaten mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig und streichen Sie diesen im Anschluss glatt auf das Blech.

Backzeit: 20 Minuten.

Rühren Sie für die Glasur den Puderzucker mit etwas Glühwein oder Punsch glatt. Nach dem Abkühlen bestreichen Sie die Schnitten.

 

Vera Jahns Elisenlebkuchen

Was wäre Weihnachten ohne Lebkuchen? Vera Jahn macht diese selbst:

Sie brauchen:

  • 80g Orangeat
  • 80g Zitronat
  • 3 mittelgroße Eier
  • 80g braunen Zucker oder Kokoszucker
  • 2 Esslöffel Honig (flüssig)
  • 270g Haselnüsse und / oder Mandeln, gemahlen
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ½ Teelöffel Lebkuchengewürz
  • ¼ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
  • 100 Gramm Kuvertüre zum Überziehen

Und so gehts:

Hacken Sie Orangeat und Zitronat sehr fein – am besten mit einem guten Küchenhäcksler – und stellen es beiseite. Heizen Sie den Backofen auf 150 Grad vor.
Schlagen Sie Eier mit dem Zucker schaumig und geben Sie Honig sowie alle weiteren Zutaten (außer der Kuvertüre, Orangeat und Zitronat) hinzu. Vermengen Sie alles kurz zu einer homogenen Masse. Nun heben Sie das Gemisch aus Orangeat und Zitronat unter.  Sollte der Teig extrem feucht sein: Geben Sie noch einen Esslöffel Mandeln oder Nüsse hinzu.

Geben Sie den Lebkuchenteig mit einer Lebkuchenglocke auf ca. 25 kleine Oblaten (5 cm Durchmesser) oder aber 15 größere Oblaten (7 cm Durchmesser). Wer keine Lebkuchenglocke hat, kann den Teig mit einer kleinen Winkelpalette oder einem Messer oder Löffel leicht kuppelförmig aufstreichen.

Backzeit: Ca. 20 Minuten.

Nach dem Abkühlen bestreichen Sie die Lebkuchen mit flüssiger Kuvertüre oder Puderzucker. Am besten bewahren Sie die fertigen Lebkuchen in einer Blechdose auf.

 

Gesine Schubert liebt Haferflocken-Haselnussplätzchen:

Diese Plätzchen lassen sich hervorragend das ganze Jahr über backen – bei Gesine Schubert gehörten sie aber schon in der Kindheit auf den Weihnachtsteller.

Sie brauchen:

  • 150g weiche Butter oder Margarine
  • 125g Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • ½ TL Backpulver
  • 250g Haferflocken ( jeweils halb zart/halb kernig)
  • 50g gehackte Haselnüsse
  • 50g Schokoraspeln
  • 50g Haselnusskerne (etwa 55 Stück)

Und so geht’s:

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor. Schlagen Sie Butter oder Margarine mit Zucker und Eiern cremig. Rühren Sie Backpulver, Haferflocken, gehackte Haselnüsse und die Schokoladenraspel unter. Von diesem Teig setzen Sie mit zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen auf mit Backpapier oder Dauerbackmatte ausgelegte Backbleche. Drücken Sie jeweils einen Haselnusskern in die Mitte des Teigs.

Backzeit: Ca. 15 Minuten.

Wer es besonders würzig haben möchte, röstet die Haferflocken vorher in der Pfanne goldbraun.

 

Ulrike Freybe mag Vanillekipferl:

Ulrike Freybe bringt einen echten Klassiker mit in unsere Rezepte Sammlung ein.

Sie brauchen:

  • 250g Mehl
  • 100g feinen Zucker
  • 100g gemahlene Mandeln
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • 175g kühle Butter
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • Klarsichtfolie (oder Bienenwachsfolie) und Backpapier (oder Dauerbackmappe)

Und so geht’s:

Heizen Sie den Backofen auf 200°C vor. Verkneten Sie Mehl, Zucker, Mandeln, Vanillemark, Salz, Eigelb und Butter und wickeln Sie diesen Teig in Folie. Stellen Sie ihn dann ca. eine Stunde kühl.

Teilen Sie nach der Stunde etwa walnussgroße Stücke ab und rollen Sie diese auf der bemehlten Arbeitsfläche zu 4 bis 5 Zentimeter lang. Formen Sie die Rollen zu Kipferln. Geben Sie die Kipferl auf das ausgelegte Blech.

Backzeit: ca. 12 bis 15 Minuten.

Mischen Sie Puder- und Vanillezucker. Streuen Sie die Hälfte davon auf die Arbeitsfläche und geben die noch warmen Kekse darauf. Nun bestreuen Sie diese mit dem restlichen Zuckergemisch.

 

Irena Welslau macht Rumkugeln:

Auch wenn dieses Rezept nicht ganz klassisch unter die Rubrik „Gebäck“ zählt, empfehlen wir es trotzdem: Die Rumkugeln sind einfach und lecker!

Sie brauchen:

  • ½ Liter Sahne
  • 400g Kuvertüre (Vollmilch)
  • 2 Gläschen starken Rum
  • 250g feingeriebene Mandeln
  • Schokostreusel

Und so geht’s:

Erwärmen Sie in einem Topf die Sahne, geben Sie die Kuvertüre hinzu und lassen Sie die Schokolade so zergehen. Heben Sie Mandeln und den Rum unter und stellen Sie diese Masse kalt, am besten über Nacht.

Aus der Masse formen Sie am nächsten Tag kleine, etwa murmelgroße Kugeln und wälzen diese in Schokoladenstreuseln. Fertig!

 

Ursula Laumann backt gern Zimtsterne:

Die letzte Rezept-Idee ist noch einmal ein Klassiker: Ursula Laumann empfiehlt Zimtsterne, sie gehören zum Weihnachtsfest einfach dazu.

Sie brauchen:

  • 3 Eiweiß
  • 200g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Tropfen Bittermandelöl
  • 1 gestrichener TL Zimt
  • 350-400g ungeschälte gemahlene Mandeln

Und so geht’s:

Schlagen Sie zuerst das Eiweiß zu sehr steifem Schnee. Sieben Sie den Puderzucker durch und heben ihn esslöffelweise unter den Eischnee. Stellen Sie 4-5 EL der Masse zum Bestreichen beiseite.

Heben Sie nun Vanillezucker, Backöl, Zimt und so viel von den Mandeln unter, dass der Teig nicht mehr klebt. Geben Sie den Teig in einen Gefrierbeutel legen ihn mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank. Heizen Sie den Ofen auf ca. 100°C Umluft vor.

Rollen Sie den Teig anschließend ca. 1,5cm dick aus und stechen Sie Sterne (oder andere Motive) aus. Bestreichen Sie die Sterne mit dem restlichen Eischnee.

Backzeit: ca. 15 Minuten, dann schalten Sie die Temperatur auf 75°C herunter und backen 30 Minuten weiter.

 

Wir wünschen viel Freude beim Nachbacken und Genießen. Welches Rezept ist Ihr Weihnachtsklassiker?