Monthly Archives: Dezember 2023

Die stillen Tage am Jahresende. Über die Magie der Rauhnächte

Liebe Leserinnen und Leser unseres Unionhilfswerk.Blog!

Wir hoffen, Sie hatten gemütliche Weihnachtsfeiertage im Kreise Ihrer Lieben! Mit duftenden Zimtsternen, festlich gedecktem Tisch, mit Weihnachtsliedern, die gemeinsam gesungen wurden und kleinen Pannen, über die gemeinsam gelacht werden konnte.

Jetzt beginnt für viele von uns vermutlich eine etwas ruhigere Zeit.
Wussten Sie, dass die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr oft als „Rauhnächte“ bezeichnet werden? Diese Bezeichnung stammt aus alten Bräuchen und Traditionen, die sich über Jahrhunderte hinweg in Mitteleuropa entwickelt haben.
Die Ursprünge der Rauhnächte gehen zurück auf den Übergang vom Mond- zum Sonnenkalender. Das Mondjahr ist mit 354 Tagen etwas kürzer als das Sonnenjahr. Es blieben 12 Nächte „übrig“.

Die Rauhnächte erstrecken sich in der Regel vom 25. Dezember bis zum 6. Januar. In dieser Zeit glaubte man früher an eine besondere Magie und mystische Ereignisse. Es wurden verschiedene Rituale durchgeführt, um das alte Jahr zu verabschieden und das neue Jahr zu begrüßen.

Die Magie der Rauhnächte – Reinigung. Und Platz für Neues.

Ein besonderer Brauch der Rauhnächte war das Räuchern, bei dem mit duftenden Kräutern und Harzen Räume gereinigt wurden, um Platz für Neues zu schaffen. Die Menschen glaubten, dass in dieser Zeit auch Vorhersagen über die kommende Ernte, das Wetter oder persönliche Schicksale möglich seien.

Heutzutage werden die Rauhnächte oft als Zeit der Reflexion und Vorbereitung für das kommende Jahr, als Zeit der Besinnung und des Übergangs, betrachtet. Eine Zeit, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, sich von Altlasten zu befreien und auf das Kommende vorzubereiten.
Rituale, wie das Schreiben von Neujahrsvorsätzen oder das Anzünden von Kerzen, können moderne Interpretationen dieser alten Traditionen sein.

Dabei geht es nicht darum, feste Regeln zu befolgen, sondern eine ganz eigene, persönliche Bedeutung und Gestaltung für diese Zeit zu finden.

Hier sind einige Tipps, wie Sie diese besondere Zeit zwischen den Jahren bewusst und achtsam gestalten können (wenn es für Sie passt):

Reflektion und Rückschau:
Nutzen Sie die Rauhnächte, um das vergangene Jahr zu reflektieren. Schauen Sie auf Höhen und Tiefen zurück, auf Erfolge und Herausforderungen. Was haben Sie gelernt, und welche Erkenntnisse nehmen Sie mit ins neue Jahr?

Rituale und Reinigung:
Traditionell wurden in den Rauhnächten Rituale zur Reinigung durchgeführt. Überlegen Sie, wie Sie symbolisch oder tatsächlich Ihren Raum und Ihre Gedanken reinigen möchten. Räuchern mit Kräutern oder das Anzünden von Kerzen können solche Rituale sein.

Zukunftsplanung:
Setzen Sie sich Ziele für das kommende Jahr. Was möchten Sie erreichen? Welche Veränderungen streben Sie an? Schreiben Sie Ihre Neujahrsvorsätze auf und betrachten Sie sie als Samen für die kommende Zeit.

Achtsamkeit und Meditation:
Die Stille der Rauhnächte eignet sich gut für Achtsamkeitsübungen und Meditation. Schaffen Sie sich Momente der Ruhe, um Ihre Gedanken zu klären und innere Ruhe zu finden.
Tipp: Bei Youtube gibt es einige geführte Meditationen für die Zeit der Rauhnächte. Hier muss jede*r schauen, was gut passt. Wie wäre es mit „Rauhnächte – Altes loslassen & für Neues öffnen“.

Verbindung zu Natur und Spiritualität:
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich in der Natur aufzuhalten. Spaziergänge im Wald oder am Meer können eine Verbindung zur Natur und zu Ihrem inneren Selbst herstellen. Achten Sie auf Zeichen und Symbole, die Ihnen begegnen.
Tipp: Ein Spaziergang durch das Briesetal. Die Moorwiesen im Winter könnten kaum mystischer sein. Wunderschön!

Kreativität und Visionen:
Gestalten Sie ein Visionen- oder Stimmungsbild für das kommende Jahr. Nutzen Sie dazu Bilder, Symbole und Worte, die für Ihre Ziele und Wünsche stehen. Dies kann Ihnen helfen, Ihre Visionen zu konkretisieren.

Gemeinschaft und Zusammenkunft:
Teilen Sie die Rauhnächte mit Ihren Liebsten. Gemeinsames Räuchern, das Teilen von Geschichten oder das gemeinsame Erstellen von Visionen kann die Verbindung untereinander stärken.

Lesen und Lernen:
Nutzen Sie die Zeit, um inspirierende Bücher zu lesen oder sich mit spirituellen Themen auseinanderzusetzen. Es gibt viele Quellen, die sich mit den Traditionen und Bedeutungen der Rauhnächte befassen.
Tipp: „Das Wunder der Rauhnächte“ von Valentin Kirschgruber
Der Autor gibt eine kurze Einführung in die Rauhnächte und in Rauhnachtsbräuche. Und er geht darauf ein, worum es eigentlich geht – um eine Zeit der Stille, eine Zeit der Besinnung.

 

An dieser Stelle möchte ich noch ein Zitat heranziehen und hoffe, liebe Leserinnen und Leser, es wird Ihnen nicht zu spirituell oder pathetisch 😉

„Die Rauhnächte lehren uns, im Dunkeln nach dem Licht zu suchen und im Schweigen die Stimmen unserer Seele zu hören.“ – Unbekannt

 

Danke an unsere Leserinnen und Leser, an Gastautorinnen und -autoren

Mögen diese besonderen Tage auch Sie mit Ruhe erfüllen, die Weichen für Neues stellen und im sanften Licht der Kerzen Hoffnung für das kommende Jahr schenken.

Wir danken Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihre positiven und konstruktiven Rückmeldungen zu unseren Beiträgen, für Ihr reges und so wertschätzendes Kommentieren.
Unseren Kolleginnen und Kollegen, die uns allen als Gastautor*innen spannende Einblicke geben und uns hinter die Unionhilfswerk-Kulisse blicken lassen, danken wir ebenso von Herzen.
Was wäre der Unionhilfswerk.Blog ohne Sie?

Liebe Alle: Wir freuen uns auf das neue Jahr mit Ihnen!
Und jetzt – Sofa, Buch, Kakao – und Rauhnächte genießen 😉

Ihr Redaktionsteam

Video: “Wir wollen, dass das, was erfolgreich ist, weitergeführt wird”

Neuer Stiftungsvorstand für die Stiftung Unionhilfswerk Berlin

 

Gina Schmelter: Lieber Herr Dietmann, Sie waren viele Jahre Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaften sowie stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats. Und nun werden Sie im Oktober Vorstandsvorsitzender der Stiftung Unionhilfswerk Berlin. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

Michael Dietmann: Erst mal habe ich aus den bisherigen Funktionen heraus natürlich an der Diskussion teilgehabt. Wie geht es eigentlich weiter, wenn Norbert Prochnow in seiner Funktion nicht mehr da ist? Und irgendwann, wie es der Zufall manchmal so will, entstand eine Situation, dass ich mich neu orientiert habe und die Frage aufkam, ob ich mir nicht vorstellen könnte, in der Nachfolge von Norbert Prochnow Vorstandsvorsitzender der Stiftung zu werden.

Und ich gebe zu, ich habe mir das gar nicht so leicht gemacht, weil es auch in meiner Vita durchaus etwas ganz anderes ist, als das, was ich bisher gemacht habe – auch wenn es ganz viele Dinge gibt, die natürlich alt bekannt sein werden. Aber ich habe lange darüber nachgedacht und je länger ich darüber nachdachte, desto spannender fand ich es, sich für etwas zu engagieren, das einen Mehrwert bietet, das Sinn stiftet, sich für Menschen zu engagieren, Lebensqualität zu geben – und das nicht bloß zu begleiten, sondern mittendrin zu sein. Und ja, ich habe mich dann nach vielen Gesprächen, die ich geführt habe, entschieden, das Angebot zu machen, Vorstandsvorsitzender werden zu können.

Und ich freue mich sehr, dass dieses Angebot angenommen wurde und ich die Unterstützung des Stiftungsrates bekommen habe. Ich empfinde das als Herausforderung. Und ich freue mich sehr über diese neue Herausforderung. Ich glaube, es ist etwas – und das bewegt mich sehr – was wirklich sinnstiftend ist. Anders als bei meinen bisherigen beruflichen Positionen sage ich immer: „Es ist definitiv viel besser, sich damit zu beschäftigen, wie man Menschen eine gute Lebensqualität geben kann, als darüber nachzudenken, wie viele Girokonten man verkaufen sollte“.

Bevor Sie aber den Staffelstab übernehmen, gibt es eine zehnmonatige Übergangsphase. Was haben Sie sich für diese ersten Monate in Ihrer neuen Rolle vorgenommen?

Ich habe mir vorgenommen, das Unionhilfswerk noch besser kennenzulernen. Natürlich begleite ich den Träger schon seit vielen Jahren. Aber jetzt geht es darum, mit den Menschen, die hier arbeiten, die von uns betreut werden, zu sprechen, deren Sorgen, Nöte und auch Erwartungen besser kennenzulernen. Einfach mehr vor Ort zu sein. Das habe ich natürlich in den bisherigen Rollen so nicht getan und es war auch nicht notwendig. Und ich glaube, es geht darum, die DNA der Stiftung, der Unternehmung, noch besser kennenzulernen, ein noch besseres Gefühl dafür zu entwickeln, was die Themenschwerpunkte sind.

Natürlich geht es auch darum, mit Andreas Sperlich und Norbert Prochnow eine gute Übergangsphase zu gestalten. Denn wir wollen ja Kontinuität. Wir wollen, dass das, was erfolgreich ist, weitergeführt wird. Wir wollen das in großer Harmonie hinkriegen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das gut funktioniert, weil ich mit den beiden schon seit Jahren sehr eng und gut zusammenarbeite.

Das klingt sehr gut. Wir blicken mal ganz kurz zurück. 1947 haben Ehrenamtliche das Unionhilfswerk gegründet und heute arbeiten circa 3000 Mitarbeitende und sogar 900 freiwillig und ehrenamtlich Engagierte hier. Wie kann der erfolgreiche soziale Träger noch erfolgreicher werden? Sie haben ja gerade ein Stichwort genannt: Erfolg.

Also erstmal ist das eine beeindruckende Bilanz und es kommt ganz häufig vor, dass, wenn ich erzähle, dass ich in den Aufsichtsgremien sitze, dass ich erst mal angeguckt werde und man sagt: „Okay, was ist das eigentlich?“. Und wenn man dann darüber berichtet, dass das Unionhilfswerk zu den Top 30 Arbeitgebern in Berlin gehört – und das ist ja nun wirklich eine bedeutende Zahl –, dann werden die Ohren und das Interesse noch etwas größer.

Und ich glaube, um die Frage zu beantworten, es geht darum, dass Unionhilfswerk auch stärker in das Bewusstsein, auch der Diskussion, die in Berlin stattfindet – der sozialpolitischen, aber auch der unternehmenspolitischen zu rücken und zu gucken, dass wir vielleicht etwas sichtbarer werden – nicht aufdringlich, aber wahrnehmbarer. Um damit eben auch eine Stimme für diejenigen zu sein, die vielleicht an anderen Stellen keine Stimme haben.

Aber ich glaube, hier können wir eben auch mit dem Stiftungsrat und durch die Persönlichkeiten, die da drin sind, durch die handelnden Personen, durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, noch mal ein anderes Bewusstsein in der Öffentlichkeit dafür schaffen, was Unionhilfswerk eigentlich bedeutet.

Vorhin haben Sie „sinnstiftend“ gesagt. Das führt mich dann gleich auch zur nächsten Frage. Seit langem sind Sie im Unionhilfswerk tätig. Wie kam es dazu und warum ist es Ihnen wichtig, sich in einem Träger der freien Wohlfahrtspflege zu engagieren?

Ja, wie kam es eigentlich dazu? Natürlich ist es zuerst mal der Verein gewesen, der aufgrund der politischen Aktivitäten für mich als Mitglied relativ naheliegend war. Ich bin in dem Verein seit vielen Jahren Mitglied und ich bin tatsächlich damals von Dieter Krebs (ehemaliger Vorsitzender des Unionhilfswerk Landesverband Berlin e.V.) angesprochen worden als Mitglied der Fraktion, ob ich mir nicht vorstellen könnte, in dem damaligen Beirat mitzuarbeiten. Das war ja erst mal ein beratendes Gremium, eher sehr begleitend, noch auf niedriger Flamme. Und ich habe auch damals nach einigem Überlegen durchaus zugestimmt, weil ich es interessant fand, dies als Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit zu machen. Und natürlich, um auch auf der sozialpolitischen Seite ein Statement zu geben, weil mir das Anliegen des Trägers wichtig ist.

Und insofern, glaube ich, passt das gut zueinander, sich zu engagieren, sich in der Gesellschaft grundsätzlich zu engagieren. Bei mir war es dann das Unionhilfswerk – was für eine glückliche Fügung. Und sich für andere Menschen, die Hilfe benötigen, einzusetzen und für diese eine Stimme zu sein, ist etwas, dass für diejenigen, die es können, die stark sind, die die Stimme geben können, eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Deswegen habe ich gerne mitgeholfen. Und wenn man so will, bin ich da eben auch reingewachsen. Das war, glaube ich, nicht absehbar, als mich Dieter Krebs damals fragte – dass ich heute mal hier sitze und über eine zukünftige Rolle im Unionhilfswerk ein Interview gebe.  Es hat sich entwickelt und ich fand immer großartig, was die Menschen, die hier arbeiten, leisten.

Wir haben Info-Touren gemacht, wo ich mit großer Begeisterung gesehen habe, mit wieviel Engagement sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt haben. Ich habe natürlich die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer kennengelernt und gesehen, mit wie viel Verve sie den Dingen nachgehen, die wichtig sind. Und dazu gehört eben nicht bloß, darauf zu achten, dass das Unionhilfswerk auf finanziell stabilen Beinen steht, sondern auch immer die Menschen im Blick zu haben, um die es am Ende des Tages geht. Deswegen habe ich immer gern mitgemacht. Und so bin ich damals zum Unionhilfswerk gekommen.

Und es ist ja durchaus auch ein bisschen privat. Sie sind ja nicht nur beruflich mit dem Unionhilfswerk verwoben, sondern es ist ja auch dieses private Engagement. Und nun kommen wir mal zu dem privaten Michael Dietmann. Was können sie über sich erzählen?

Was kann ich über mich erzählen? Ich bin geborener Berliner. Das ist ja heutzutage auch nicht mehr ganz so üblich. Ich bin in Reinickendorf aufgewachsen, zur Schule gegangen, lebe dort auch immer noch. Ich bin, wie man so schön sagt, getrennt lebend und habe zwei Kinder, zwei erwachsene Kinder, die 18 und 21 Jahre alt sind, mit denen ich wahnsinnig gerne Zeit verbringe.

Ansonsten, das ist ja nicht zu trennen von meiner Person: das politische Engagement. Ich bin seit vielen Jahren Mitglied des Abgeordnetenhauses und ja, das sind eigentlich die Eckpfeiler. Wenn man jetzt noch tiefer gehen würde und sagt: „Mensch, was tust du denn gerne?“. Dann würde ich immer „Sport“ antworten. Jetzt sitze ich. Das ist vorteilhaft. Wenn ich stehe, würden einige sagen: „Der meint wohl, er guckt gern Fußball im Fernsehen“. Aber tatsächlich mache ich nach wie vor ganz gerne Sport, auch wenn es dann eher Dinge sind, die vielleicht altersangemessener sind und bei denen man darauf achtet, dass man gesund bleibt.

Vielen herzlichen Dank.

Sehr gerne.

Gemeinsamer Einsatz für die Natur

Die Entfernung der invasiven Traubenkirsche, die das heimische Ökosystem gefährdet, stand auf dem Tagesprogramm. Geleitet von einer erfahrenen Forstwirtin arbeiteten alle gemeinsam und mit Eifer und Teamgeist daran, unser „Unionhilfswerk-Wäldchen“ von dieser bedrohlichen Pflanze zu befreien. Es war beeindruckend zu sehen, wie die verschiedenen Teams gemeinsam anpackten und sich für den Schutz der Natur engagierten.

Eine besondere Stärkung gab es zur Mittagszeit: Zwei Kollegen unserer Tochtergesellschaft Service Inklusiv gGmbH verwöhnten die Helfer*innen mit köstlicher Kartoffelsuppe und heißen Getränken. Diese wohlverdiente Pause diente zum Auffüllen der Energiereserven und bot eine schöne Gelegenheit für den Austausch in der engagierten Gruppe.

Die Mitmach-Aktion war ein schönes Beispiel dafür, dass gemeinsames Handeln richtig Spaß macht, und dazu noch einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt hat. Durch das Zusammenspiel der Teams wurde die Traubenkirsche zurückgedrängt und das Bewusstsein für den Schutz und die Erhaltung unserer natürlichen Lebensräume gestärkt.

Nachhaltigkeit wird im Unionhilfswerk groß geschrieben

Es war ein Tag voller Zusammenhalt, Gemeinschaft und praktischer Naturschutzarbeit. Ich freue mich, dass ich dabei sein durfte und bin auch ein bisschen stolz auf unseren kleinen, aber wichtigen Beitrag für die Umwelt.

Sind Sie beim nächsten Mal auch dabei?

Unser Podcast: “Wintermomente im Unionhilfswerk – Wir lesen für euch”

So startet der Trailer unseres winterlich-vorweihnachtlichen Geschichten-Podcasts für Ihre Ohren. Und so sind auch wir sanft in die Vorweihnachtszeit eingetaucht. Der Ideengeber für die zunächst geplante Weihnachts-CD ist allerdings Norbert Prochnow, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Unionhilfswerk Berlin, dessen Amtszeit sich langsam dem Ende nähert. Als passionierter Weihnachtsliebhaber wollte er seine persönliche Lieblingsweihnachtsgeschichte für die Mitarbeiter*innen vorlesen und aufzeichnen – und weitere Interessierte sollten dazu eingeladen werden. Schon war ein Projekt für das Team der Unternehmenskommunikation geboren. Hier wurde die Idee weiterentwickelt und um Podcast-Aufnahmen ergänzt, um jede*n daran teilhaben zu lassen.

 

Werden Sie Märchenerzähler*in

Mit einem Aufruf in die Mitarbeiterschaft suchten wir nach interessierten Unionhilfswerker*innen, die an der märchenhaften Aktion “ Wintermomente im Unionhilfswerk“ teilnehmen wollten. Dem Aufruf folgten Kolleg*innen aus verschiedensten Arbeitsbereichen und die „Wintermomente im Unionhilfswerk– Wir lesen für euch“ entstanden. In enger Abstimmung mit Teilnehmer*innen aus einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderungen, Pflegewohnheimen, der Verwaltung, dem Hospizdienst, einer Besonderen Wohnform, der USE-Patisserie und dem Unionhilfswerk Landesverband Berlin e.V. suchten wir Geschichten, Erzählungen und Märchen aus und holten Freigaben bei Verlagen und Autor*innen ein. Einen erfahrenen Partner für die Aufnahmen fanden wir in dem Studio 36 in Kreuzberg. Das Studio ist wunderschön in den Oranienhöfen gelegen – einen Steinwurf entfernt vom DIM Ladencafé der USE in der Oranienstraße – und war von Anfang an genauso Feuer und Flamme für unser tolles Projekt wie wir. Es stand uns von nun an als Ansprechpartner für all unsere Fragen zur Verfügung und war hilfreicher Tippgeber für die Vorbereitungen der Aufnahmen Anfang November.

 

Die Vielfalt der Geschichten spiegelt die Vielfalt des Unionhilfswerks wider

Die Auswahl der Geschichten repräsentiert die Vielfalt der Arbeitnehmer*innen sowie des Unternehmens. Jede Erzählung und Geschichte sowie jedes Märchen spiegelt nicht nur den Winterzauber, sondern auch die Vielfalt und Reichtum an Erfahrungen in unserem Unternehmen wider, an denen zur Vorweihnachtszeit alle Unionhilfswerker*innen teilhaben können. Im Podcast stellen sich die Vorleser*innen vor. Sie schildern auch, , warum Sie sich für ihre Geschichte entschieden haben und was sie persönlich damit verbinden. Ein ganz besonderes und sehr persönliches Geschenk hat uns Amalia Solomon aus der Unternehmenskommunikation mit ihrer eigens geschriebenen Erzählung „Wenn ich an Wintermomente denke“ gemacht.

 

Geschichten aus der Podcasthöhle

Am Halloween-Tag starteten die Aufnahmen. Aber gruselig war es so gar nicht. Im Gegenteil – teilweise standen uns vor Begeisterung die Münder offen, als Teilnehmer*innen die ersten Sätze ihrer Texte einsprachen. Unglaublich tolle Stimmen sowie wunderschöne Texte überraschten uns und führten zu Gänsehautmomenten. Selbst die Profis an der Aufnahmetechnik waren begeistert.

Den Auftakt machte Stimmprofi Alexander Dieck, Unionhilfswerker*innen bekannt als Stiftungsratmitglied, Wir für Berlin-Redaktionsmitglied und Moderator diverser Veranstaltungen, zuletzt bei unserer 75-Jahr-Feier. Seine Stimme hören wir im Trailer sowie im Intro und Outro der Folgen. Natürlich hat er es sich auch nicht nehmen lassen und brachte uns seine Lieblings- Geschichte von Hans Fallada mit – mehr sei hier an dieser Stelle aber nicht verraten.

Alle Vorleser*innen brachten wir in der Podcast-Höhle (kein Scherz – der Aufnahmeraum war so groß wie eine Telefonzelle) zum Schwitzen .Aber jede*r meisterte diese Herausforderung mit Bravour. Und auch anfängliche Aufgeregtheit bei manchen verschwand schnell und wandelte sich dank der lockeren Atmosphäre des Teams im Studio in Spaß und später in Stolz um.

 

Wir fieberten der Veröffentlichung entgegen

Nachdem alle Texte aufgenommen waren, war ein Großteil des Projekts geschafft – aber bis zur Veröffentlichung hatten wir noch einiges zu tun. Nun musste das Studio-Team in Windeseile die Folgen schneiden, wir fertigten Entwürfe an, schriebenTexte, konzipierten die Podcast-Webseite und befüllten die Podcast-Kanäle. Nach und nach nahm alles Gestalt an und wir konnten es kaum erwarten, unsere Wintermomente zu veröffentlichen und mit allen zu teilen.

 

Wintermomente sind ein Geschenk – so wie Spenden für Menschen ohne Obdach

Ab dem ersten Advent schenken wir Ihnen über die gesamte Vorweihnachtszeit jeden einzelnen liebevoll ausgewählten und aufgenommenen Wintermoment. Hören Sie rein, wo immer Sie gern möchten und versüßen Sie sich so diese magische Zeit – während einer winterlichen Autofahrt, auf dem Heimweg, bei einem abendlichen Spaziergang im Schnee oder einfach beim Entspannen zu Hause auf dem Sofa. Hören Sie die Wintermomente bei Gebäck und weihnachtlich duftenden Tee gemeinsam mit Klient*innen und Bewohner*innen. Überall werden die Geschichten unserer Mitarbeiter*innen eine warme und festliche Atmosphäre erzeugen und den Geist der Feiertage einfangen.

Sie wollen in dieser kalten Jahreszeit Menschen ohne Obdach ein Geschenk machen? Dann ist eine Geldspende eine effektive Möglichkeit, um zu helfen. Besuchen Sie unsere Website und klicken auf den Spenden-Link, um einen Beitrag zu leisten.

Aber nun lehnen Sie sich entspannt zurück, liebe Leserinnen und Leser – liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, und lauschen Sie den „Wintermomenten im Unionhilfswerk.“

 

 

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