Monthly Archives: Mai 2019

Zwischen Frauenkirche, Zwinger und Schloss Pillnitz – das Freiwilligenmanagement lud ein zur Dankeschön-Fahrt

Mit zwei Reisebussen geht es früh am Morgen in Berlin los. Viele Engagierte kennen sich seit Jahren, begrüßen einander freudig. Eine kleine Überraschung gibt es beim Halt an einer Raststätte: einen Kaffee und einen kleinen Frühstückssnack. Die Truppe um Daniel Büchel denkt an alles. Einer der beiden Busfahrer ist aus Sachsen und fährt mit stolzgeschwellter Brust über die südliche Landesgrenze von Brandenburg. Dann die Einfahrt nach Dresden. Über die Autobahnabfahrt „Wilder Mann“ fahren die Busse in den „Dresdener Kessel“. Das gestattet uns schon mal einen Blick auf die Stadt. Es geht weiter in Richtung Bahnhof Dresden-Neustadt. Dann fahren wir an einem orientalisch anmutenden Gebäudekomplex vorbei. Hier befand sich einst eine Zigarettenfabrik. Seit den 1950er Jahren war es ein Tabakkontor und heute sind hier Büros und Restaurants untergebracht. Links der Straße sehen wir den Sächsischen Landtag, einen Neubau aus Stahl, Beton und viel Glas. Wir fahren weiter bis zum Parkplatz unter der Brühlschen Terrasse.

Spaziergang durch Dresden

Unseren Rundgang beginnen wir an der Frauenkirche. Drei sehr kompetente und freundliche Touristenführerinnen erklären uns ihre Stadt. Zunächst erzählen sie über den beeindruckenden Wiederaufbau der Frauenkirche. Die wurde im 18. Jahrhundert innerhalb von nur 17 Jahren errichtet. Im Februar 1945 brauchte es nur wenige Stunden, bis die Kirche durch einen riesigen Feuersturm infolge der Bombenangriffe sehr schwer beschädigt wurde. Die DDR-Regierung entschied, die Ruine als Mahnmal gegen den Krieg stehen zu lassen.

Wir erfahren, dass der Wiederaufbau nach der Wende beschlossen wurde. Gebaut wurde seit 1993/94. Am 30. Oktober 2005 wurde die neue Frauenkirche mit einem festlichen Gottesdienst geweiht. Das gesamte Projekt kostete 180 Millionen Euro, 115 Millionen kamen durch Spenden aus der ganzen Welt zusammen. Wir hören von Alan Smith, einem britischen Gold- und Silberschmied. Smith war der Sohn eines der Bomberpiloten. Im Auftrag des britischen „Dresden Trust“ gestaltete er das neue, mehr als sieben Meter hohe, vergoldete Kuppelkreuz, weil er sich, auch im Sinne seines Vaters, persönlich dazu berufen fühlte.

Wir flanieren am berühmten Fürstenzug am Dresdener Stadtschloss vorbei und erfahren, dass dieses Kunstwerk aus 25 000 Meißner Porzellan-Fliesen besteht und wohl deshalb den Feuersturm von 1945 überstand. Der gestaltende Künstler wählte Blumen als symbolisches Element, um die einzelnen sächsischen Herrscher ein wenig zu charakterisieren. So zertritt das Pferd von August dem Starken eine Rose. Wir hören, dass sei eine Erinnerung an die Luther-Rose und ein Hinweis darauf, dass August vom protestantischen zum katholischen Glauben wechselte, als er zum König von Polen gekrönt wurde. Manche sagen aber auch, die zertretene Rose sei ein Fingerzeig auf das traurige Schicksal der Gräfin Cosel, der der berühmte Sachsenherrscher irgendwann die Liebe verwehrte…

Wir besichtigen weiter den neuen Schlosshof. Das alte, im Februar 1945 ebenfalls schwer beschädigte Residenzschloss wird seit den 1980er Jahren wieder aufgebaut. Das meiste ist jetzt offenbar geschafft. Unsere Stadterklärerin freut sich auf den kommenden Herbst. Dann sollen einige Privaträume Augusts wieder hergestellt und der Öffentlichkeit präsentiert werden. Charmant lächelnd lädt sie uns ein, dann noch einmal nach Dresden zu kommen. Das gesamte Schlossensemble soll in zwei Jahren fertig sein. Wir lassen uns weiter die Semperoper und auch den Zwinger erklären.

Nachmittag in Pillnitz

Nach einem Mittagessen heißt es: Boarding bitte! Wir besteigen die „Dresden“, einen alten, aber eleganten Schaufelraddampfer aus dem Jahr 1926 und schippern auf der Elbe nach Pillnitz. Es geht vorbei am „Blauen Wunder“, an den alten Dresdener Villenvierteln Loschwitz und Laubegast. Zum früheren Lustschloss gehört ein beeindruckender Landschaftspark mit zahlreichen, auch exotischen, Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen. Vielen bekannt ist sicher die mehr als 230 Jahre alte, 13 Meter hohe Kamelie. Die aus Asien stammende Pflanze wird im Winter durch ein bewegliches, gläsernes Haus geschützt. Ein schöner Spaziergang durch den Schlosspark bildet den Abschluss dieser sehr interessanten und wunderbaren Reise nach Dresden.

Wir haben viel Neues erfahren, manches wurde wieder in Erinnerung gerufen und viele sind vielleicht meiner Meinung: nach Dresden kann man mehr als einmal reisen!

Es war eine sehr gelungene „Dankeschön-Fahrt“. Dafür wiederum gebührt den Organisatoren vom Freiwilligenmanagement ein großes „Dankeschön“.

„Unionhilfswerker“: Tore Kempf

Name: Tore Kempf

Alter: 28 Jahre

Beruf: Fachgebietsleiter in der Berliner Bürsten- und Flechtmanufaktur der USE

Was genau machen Sie da?

Ich koordiniere den Bereich. Eine meiner Hauptaufgaben ist, dass ich individuelle Beratungsgespräche für Bürstenanfertigungen oder Stuhlrestaurationen mit den Kunden führe. Damit diese Aufträge von unserem 5-köpfigen Team reibungslos und stressfrei umgesetzt werden können, verhandle ich mit Lieferanten und kümmere mich dann um die jeweiligen Materialbestellungen. So haben wir immer die qualitativ besten Materialien für unsere Kunden zur Verfügung.

Was mögen Sie am liebsten an Ihrem Beruf?

Die Vielseitigkeit der einzelnen Aufgaben, die ich am Tag bewältigen muss und das Zusammensein mit so vielen spannenden Menschen und was man dadurch Neues lernt. Vor vier Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich mal Zollausfuhrerklärungen erstelle oder mit Lieferanten über den Kilopreis von Stuhlflechtrohr und Pferdehaar verhandle. Es ist kein Tag wie der andere und das macht es so spannend – egal wie gut der Plan am Vortag war.

Was wollten Sie werden als Sie klein waren?

Architekt.

Was ist das Schrägste, was Ihnen bisher in Ihrem Berufsleben passiert ist?

Da gab es so einiges.

Welche Tätigkeit beherrschen Sie neben dem Job so gut, dass man Sie dafür bezahlen würde?

Wünschen würde ich es mir fürs Skateboard fahren, aber realistischer ist dann doch eher das Handwerkliche.

Am Wochenende mache ich am liebsten…?

Zeit mit der Familie verbringen und den Tag genießen ohne auf die Uhr schauen zu müssen.

Was ist Ihr Lieblingsplatz/-ort?

Das ist schwer zu sagen. Ich bin gerne mit dem Rad unterwegs, meist in der Berliner Umgebung, aber manchmal auch in höheren Regionen Deutschlands. Zum Beispiel für einen schönen Urlaub am Meer. Am Liebsten sitze ich aber nach Feierabend oder am Wochenende im Garten mit der Familie oder Freunden. Dort findet sich dann immer ein neues Vorhaben, welches erledigt werden muss oder es wird einfach Tischtennis gespielt.

Auf welchen Luxus könnten Sie verzichten?

Auf jeden Fall nicht auf mein Werkzeug! Sollte aber mal der Fernseher kaputtgehen und wir schaffen es nicht gleich, einen Neuen zu kaufen, werde ich das schon eine ganze Weile überleben.

Sie dürfen drei Gegenstände mit auf eine einsame Insel nehmen. Welche wären das?

Ich würde gar nicht dorthin wollen. Alleine auf einer einsamen Insel stelle ich mir überhaupt nicht spaßig vor.

Wenn Sie eine Zeitmaschine hätten, zu welcher Zeit hätten Sie gern gelebt?

Ich würde gerne in die Zeit der Maya zurückreisen, ABER nicht für immer.

Was sollte jeder Mensch einmal im Leben getan haben?

Da gibt es viele Dinge, die ich aufzählen könnte. Ich denke man sollte nichts unversucht lassen und keine Angst vor neuen Herausforderungen haben.

Welche Superkraft hätten Sie gern: Unsichtbar sein können, Gedanken lesen oder fliegen?

Fliegen wäre schon schön. Kein Stau, keine platten Fahrradreifen und eine schöne Aussicht gibt es gratis dazu.

Zum Schluss: Wen möchten Sie bei der Gelegenheit grüßen?

Das gesamte BBFM-Team, dem ich ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung danke. Und natürlich meine liebe Familie.

Gesund und zufrieden am Arbeitsplatz

Vielen ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement nur als Begriff bekannt. Was steckt dahinter?

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist das systematische und nachhaltige Verankern von gesundheitsfördernden Strukturen und Prozessen in Unternehmen. Damit soll die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefördert und letztlich auch zu deren Zufriedenheit beigetragen werden.

Klingt gut. Was heißt das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UNIONHILFSWERK?

Zum einem gibt es übergeordnete Angebote, die allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stehen, z.B. Rabatte wie die „Corporate Benefits“, die Förderung der Teilnahme am Präventionsprogramm der Rentenversicherung oder die Bezuschussung von Präventionskursen, z.B. Sport- oder Yoga. Zum anderen werden nach und nach für jede Gesellschaft bzw. jede Einrichtung passgenaue Maßnahmen ergriffen.

Bei über 130 Einrichtungen und Projekte haben Sie noch einiges vor sich. Wurden schon Maßnahmen umgesetzt?

Um einmal zwei Beispiele zu nennen: Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unterkunft für geflüchtete Menschen in Lichtenberg gab es zu wenig Zeit für Dienstübergaben. Jetzt wurden die Abläufe geändert und es gibt feste Zeiten zur Übergabe. Des Weiteren wird es demnächst einen gemütlich gestalteten Pausenraum geben. Ein Raum steht bereits zur Verfügung. Jetzt geht es darum, ihn einzurichten.

Das ist sehr speziell. Gibt es etwas, das von übergeordnetem Interesse ist?

Befragungen haben ergeben, dass es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hauptsächlich um psychische Gesundheit geht. Dazu zählen unter anderem eine nicht zu hohe Arbeitsbelastung und eine gute Atmosphäre im Team.

Was wollen Sie bis Ende des Jahres erreicht haben?

Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unsere neuen übergeordneten Angebote nutzen würden und wir damit einen aktiven Beitrag zu mehr Gesundheit leisten könnten. Außerdem freue ich mich über den Start der Befragungen zur psychischen Gesundheit, um herauszufinden was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen konkret belastet.

Kontakt: sandra.gruen@unionhilfswerk.de | Tel.: (030) 422 65 -757

Tomaten-Kräuter-Aufstrich oder auch: Lecker-Schmecker-Butter

Schon lange ist klar, dass zu einem guten Grillbuffet mehr gehört als Bratwürstchen und Steaks. Ich denke an Grillkäse, Gemüse-Päckchen, Feta-Spieße und andere Köstlichkeiten. Was ebenfalls auf keinen Fall fehlen darf, sind Aufstriche und Dips, die zu einem krossen Grillbrot ebenso gut passen wie zu Fisch, Fleisch oder gegrilltem Gemüse.
Die klassische Kräuterbutter kennen Sie sicher schon. Heute kommt bei uns eine Lecker-Schmecker-Butter aufs Grillbuffet, die ihrem Namen alle Ehre macht.

Der Name ist Programm

Einmal durch den kleinen Kräutergarten oder kurz zum Supermarkt spaziert, ein Stück Butter auf Raumtemperatur vorgewärmt und dann kann es auch schon losgehen. Vermischen Sie diese Zutaten oder variieren Sie gern – je nach eigenen Vorlieben.

Zutaten für 1 Portion

250 g Butter
1/2 Zwiebel
4 sonnengetrocknete Tomaten in Öl
1 Knoblauchzehe
1 gehäuften Teelöffel getrockneten Thymian
1/2 getrocknete Chilischote
1 gehäuften Teelöffel getrockneten Oregano
1 gestrichenen Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
1/2 Teelöffel Rosmarin
Olivenöl
Salz und Pfeffer
frisch: Basilikum und Petersilie sowie das Grüne von etwa 3 Frühlingszwiebeln

Die vielen frischen Kräuter sorgen nicht nur für ein tolles Geschmackserlebnis, sie liefern auch noch zahlreiche Vitamine.

Wir wünschen „Guten Appetit“!

Und was darf auf Ihrem Grillbuffet nie fehlen? Wir freuen uns auf Ihre Inspirationen in den Kommentaren!

Bewerber besser ansprechen – mit einer eigenen Karriere-Seite

Stellenanzeige in der Zeitung veröffentlichen und nach zwei Wochen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen – das war einmal! Für den sozialen Sektor ist Personalmangel schon lange kein Fremdwort mehr. In vielen Berufen gibt es weit mehr Bedarf an neuen Kollegen als Arbeitnehmer auf dem Markt. Die neue Karriere-Seite www.karriere.unionhilfswerk.de soll dabei helfen, potentielle Bewerber besser auf uns aufmerksam zu machen.

Von der Idee bis zum Online-Gang

Der Weg von der Idee einer eigenen Karriere-Seite bis zum Online-Gang war zeitlich gut durchgeplant, dann aber trotzdem länger als gedacht. Irena Welslau und Yvonne Gaebel aus der Unternehmenskommunikation übernahmen die Steuerung des Projekts und waren dabei im stetigen Austausch mit verschiedenen Schnittstellen: Beteiligt waren neben einer Kreativagentur die Personalverwaltung, die IT-Abteilung, der Datenschutz, die verschiedenen Fachabteilungen, die Fotogruppe der USE und nicht zuletzt die Geschäftsführung. Alle Bedarfe und Wünsche der verschiedenen Unternehmensbereiche sollten möglichst Berücksichtigung finden. Hier war viel Abstimmung, Austausch und gemeinsames Überlegen gefragt. Die Projektlaufzeit lag insgesamt bei 12 Monaten.

Zu Beginn des Projekts war vieles offen, doch die Entscheidung für die eigene Micro-Site stand schnell fest: Hier konnten ein eigenes Design und diverse Unterseiten gezielt programmiert werden. Eine umfassende Vorstellung als Arbeitsgeber, die gezieltere Ansprache potenzieller Bewerber und optimierte Stellenausschreibungen mit einer guten Filterfunktion waren und sind die wichtigsten Aspekte unserer eigenen Karriere-Seite.

Anfangs galt es, die konkreten Inhalte und Funktionen der neuen Seite festzulegen: Sie soll die Vielfalt der Möglichkeiten für Arbeitnehmer aufzeigen, aber vor allem auch einen einfachen Weg zur tatsächlichen Bewerbung anbieten.

Informativ  – aber auch emotional ansprechend

Herausfordernd war es zum Projektbeginn, alle Berufsgruppen zu sammeln, zu sortieren und möglichst klar und nachvollziehbar in wenige Arbeitsfelder zu kategorisieren. Ziel war eine übersichtliche und klare Struktur auf der Karriere-Seite, auf der sich der Leser gut zurecht findet.

Von Anfang an gab es auch die Idee, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem UNIONHILFSWERK zu Wort kommen zu lassen. Denn was kann es Interessanteres für einen potenziellen Bewerber geben, als mögliche Kollegen vorab schon einmal zu sehen. Die Seite sollte professionell und informativ, aber eben auch emotional ansprechend werden. Dies funktioniert über die Zitate der Kolleginnen und Kollegen sehr gut, denn sie sind das beste Aushängeschild für das Unternehmen. Sie strahlen aus: „Ich arbeite gern im UNIONHILFSWERK.“
Der Link zur Jobbörse und damit zur eigentlichen Bewerbung ist dabei zu jeder Zeit präsent.

Ein weiterer, wichtiger Arbeitsschritt war das Herausarbeiten der eigenen Benefits –  der attraktiven und sich von der Konkurrenz abhebenden Arbeitgebervorteile. Hier lieferten alle Unternehmensbereiche zu und die Projektverantwortlichen sammelten, ordneten und definierten die übergreifenden Benefits. Die für die Zielgruppe attraktivsten und relevantesten Arbeitgebervorteile haben es jeweils auf die Karriere-Seite geschafft.

Viel Arbeit steckte auch im Ausformulieren der Texte. Das Lesen am Bildschirm oder über das Handy unterscheidet sich stark von der Lektüre eines Printproduktes. Die Leser nehmen sich weniger Zeit, Botschaften und wichtige Inhalte sollten sich dem Leser daher sehr schnell erschließen. Eine übersichtliche Struktur und die Unterteilung der Texte in Blöcke sowie kurze Absätze sorgen dafür, dass der Leser die ihn interessierenden Informationen schnell findet. Passende Schlagworte wiederum sind wichtig für die Suchmaschinen.

Services wie Informationen zum Bewerbungsprozess, eine Berlin-Karte mit allen Standorten, Veranstaltungstermine, FAQs und eine komfortable Online-Bewerbungs- Maske unterstützen den potenziellen Bewerber und vermitteln ein „Willkommen im UNIONHILFSWERK“- Gefühl.

Bei der Umsetzung und Programmierung der Seite unterstützte die Agentur „Junges Herz“. Nach ersten Klick-Dummys erfolgten genauere Anpassungen in einer Testumgebung, die nur intern zugänglich war. Viele technische und auch inhaltliche Hürden gab es bei der Einbindung der Bewerbersoftware zu überwinden.

Im Januar dieses Jahrs ging die Karriere-Seite online. Bis dahin gab es auf unserem Haupt-Internetauftritt www.unionhilfswerk.de eine Rubrik für den Bereich „Karriere“, die aber nur begrenzt Platz bot für alle bewerberrelevanten Inhalte.

Inzwischen findet sich auf der www.unionhilfswerk.de ein gut erkennbarer Link zur eigenen Karriere-Seite. Diese greift Farben und gelernte Gestaltungselemente aus dem Corporate Design des Trägers auf, ist in ihrer Anmutung aber moderner, frischer und emotionaler angelegt. Die Karriere-Seite ist eigenständig und wird von einem separaten Redaktionssystem aus bedient. Hier haben sich die Projektverantwortlichen für das Content Management System WordPress entschieden, vor allem aufgrund der intuitiven und komfortablen Bedienbarkeit.

Tolle Unterstützung von engagierten und überzeugten Kolleginnen und Kollegen

Aber auch nach dem Online-Gang geht die Arbeit an der Seite weiter – Optimierungen stehen ständig an. Auswertungen der Nutzerdaten liefern hier eine gute Grundlage, ebenso wie die konstruktiven Hinweise und Anmerkungen von Kolleginnen und Kollegen aus allen Unternehmensbereichen.

Unser Fazit: In der sozialen Branche sind wir einer der ersten Träger mit einer solchen separaten Karriere-Seite. Wir freuen uns, Bewerber über diese Seite noch besser ansprechen und die Möglichkeit zu einer einfachen Bewerbung anbieten zu können. Überwältigt waren wir von den zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die sich voller Überzeugung mit Ihren Gesichtern, Zitaten und Interviews zur Verfügung gestellt haben. Nur dadurch konnte die Seite so authentisch und emotional ansprechend werden, wie wir uns das erhofft hatten. Dafür auch auf diesem Wege nochmal allen Beteiligten herzlichen Dank.

 

Text: Irena Welslau und Yvonne Gaebel

„Ein Tag in Berlin“ im Schnelldurchlauf

Der Youtube-Kanal des WDR für Reiselustige zu Gast bei der DIM von der USE

Der Youtube-Kanal „WDR Reisen“ ist der Kanal für Reisefans. Hier werden europa- und weltweit die schönsten Ziele, Touren, Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps präsentiert. Reportagen und Dokumentationen u.a. aus den Reise-Sendungen „Wunderschön“, „2 für 300“ und „Erlebnisreisen“ erzeugen Fernweh bei reisefreudigen Nutzern.
In dem Format „Ein Tag in …“ präsentiert Lisa Kestel hippe Kurzporträts deutscher Städte in ca. 10 Minuten. Nun ist Berlin, die deutsche Hauptstadt, an der Reihe!

Berlin mal etwas anders

Der Kurzbeitrag zeigt Sehenswürdigkeiten und Interessantes auch mal abseits gängiger Touristenziele. Natürlich dürfen der Alex und das Regierungsviertel nicht fehlen. Daneben präsentiert das Team um Lisa Kestel die Ausstellung „Nineties Berlin“ in der Alten Münze über das bunte und wilde Berlin der 90er Jahre. Und bei einem Bericht über das Szene-Berlin kommt man an Kreuzberg natürlich nicht vorbei. Auch wenn Kreuzberg um die Oranienstraße kein Geheimtipp und die urige Kreuzberger Mischung in ihrer jetzigen Form bedroht ist, so findet man hier doch noch echte Berliner Typen und eben die gute Kreuzberger Mischung: Der Kiez um die Oranienstraße zählt definitiv zu den trubeligsten und chaotischsten der Stadt!

Das Kamera-Team studiert die ausgestellten Produkte

Neugierig bestaunte das WDR-Team die USE-Produkte.

Das DIM-Ladencafé der USE – eine Oase im Szenekiez

In dieser kunterbunten Gegend befindet sich das DIM-Ladencafé, das zur Union Sozialer Einrichtungen (USE) gGmbH gehört. Dort kann man sich eine Auszeit vom hektischen Treiben der Großstadt gönnen und bewusst Getränke und selbstbereitete Speisen genießen. Die Inneneinrichtung stammt zum Teil noch aus den 1920er Jahren. In historischen Vitrinen und Regalen bilden die ausgestellten modernen Produkte aus den USE-Manufakturen, wie zum Beispiel der Bürsten- und Flechtmanufaktur einen interessanten Kontrast. Die Werkstätten sowie das DIM-Ladencafé befinden sich in der ehemaligen Städtischen Blindenanstalt.

Soziales Unternehmertum der USE in historischen Gemäuern und an angestammtem Ort

Das Gebäude ist von der Architektur des berühmten Berliner Architekten Schinkel (1781-1841) inspiriert und verbindet Zweckmäßigkeit und Schönheit. Es wurde 1863-1864 von Adolf Gerstenberg als Gemeindeschule errichtet. Erst 1902 zog die städtische Blindenanstalt ein, eine Schule und Beschäftigungsanstalt für sehbehinderte und blinde Menschen. 1935 von den Nazis geschlossen, nahm die städtische Blindenanstalt 1945 ihren Produktionsbetrieb wieder auf. Im Jahr 2005 übernahm die Union Sozialer Einrichtungen (USE) gGmbH die Blindenanstalt von der Stadt Berlin. Die Anzahl der Beschäftigten ist von damals 50 auf inzwischen über 180 angewachsen.

Allzweckbürste der USE in Form des Brandenburger Tors

Durch die Berlin-Bürste wurde der WDR auf die USE-Manufaktur aufmerksam.

 

Designerstücke und traditionell Gefertigtes

Hier wird weiterhin in Handarbeit gefertigt und traditionelle Handwerkskunst bewahrt und mit modernem Design verbunden. Neben Design-Produkten, Spielsachen und Küchenutensilien bieten das DIM-Ladencafé und natürlich der DIM-Webshop außerdem eine Auswahl an Berlin-Souvenirs. So auch die originelle Allzweckbürste in Form des Brandenburger Tors – hierauf stieß die Redaktion des WDR bei ihren Recherchen zum Brandenburger Tor – und somit auf die Berliner Bürsten- und Flechtmanufaktur und unser Bürstenunikat.

Schauen Sie sich den ganzen Bericht über Berlin mal an. Film ab: https://www.youtube.com/watch?v=l_tYfkmgn5Q